Die Scorpions trauern um ihren ehemaligen Bassisten Francis Buchholz. Buchholz, der von 1973 bis 1992 in der Band spielte, starb am 22. Januar 2026 im Alter von 71 Jahren.
Francis Buchholz: Statement der Familie und der Scorpions
Seine Familie bestätigte den Tod mit einem Statement. „Wir sind tieftraurig“, heißt es darin. „Während seines Kampfes gegen die Erkrankung waren wir stets an seiner Seite und haben jede Herausforderung gemeinsam getragen. Francis war ein Familienmensch. Worte können unsere Trauer nicht beschreiben.“
Auch die Scorpions zollten ihrem ehemaligen Kollegen Tribut. „Wir haben soeben die sehr traurige Nachricht erhalten, dass unser langjähriger Freund und Bassist Francis Buchholz verstorben ist.“ Sein Vermächtnis mit der Band werde weiterleben, betonen die Musiker, ebenso wie die vielen gemeinsamen Erinnerungen. Die Gedanken der Band seien bei seiner Ehefrau Hella, seiner Familie und seinen Freunden. Abschließend verabschieden sich Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs mit den Worten: „Ruhe in Frieden, Francis.“
Francis Buchholz: Blick auf seine Karriere
Francis Buchholz wurde 1954 geboren und stieg 1973 bei den Scorpions ein, wo er fast zwei Jahrzehnte lang das rhythmische Fundament der Band bildete. Er prägte die goldene Ära der Gruppe entscheidend mit und war an den Aufnahmen zu wegweisenden Alben wie Lovedrive, Blackout und Love at First Sting beteiligt. Ein absoluter Höhepunkt seiner Karriere war die Veröffentlichung des Albums Crazy World im Jahr 1990, auf dem sich die legendäre Ballade Wind of Change befindet.
Im Jahr 1992 entschied sich Francis Buchholz schließlich, die Band zu verlassen. Nach einer längeren Pause kehrte er später voller Leidenschaft zur Musik zurück, unter anderem als Teil von Michael Schenker’s Temple of Rock.