Featured Image
Foto: Didier Messens/Redferns via Getty Images

Mastodon spielen mit Youtuber Ben Eller: Wird er der Nachfolger von Brent Hinds?

Ben Eller hatte durch seine Gitarren-Tutorialvideos über Mastodon auf sich aufmerksam gemacht. Nun ersetzte er live Brent Hinds, der vor kurzem die Band verlassen hatte.

Erst vor wenigen Tagen hatte Brent Hinds sich offiziell von Mastodon getrennt. Der Gitarrist und Sänger war 25 Jahre lang ein essenzieller Teil der Metal-Band gewesen. Doch die Band hatte versichert, dass die geplanten Konzerte auch ohne Hinds weiterhin stattfinden würden. Und das bewiesen Mastodon am Sonntagabend bei ihrem Set beim Festival Tool In The Sand.

„Uncle Ben“ an der Gitarre

Im Voraus wurde natürlich viel spekuliert, wer nun Hinds ersetzen würde. Allem Anschein nach: ein Youtuber. Ben Eller macht humorvolle Gitarren-Tutorials auf Youtube, in denen er als „Uncle Ben“ bekannt ist. Auch zu Mastodon hat er bereits Videos gemacht, unter anderem die Videos Stuff Mastodon Does oder What I Learned From Mastodon. Er hat sich also intensiv mit Hinds‘ Gitarrenspiel auseinandergesetzt. Daher wurde er prompt als Hinds-Ersatz bei Mastodons Festivalauftritt rekrutiert. Eine Leistung, die er mit Bravour bestand: Nicht nur die Riffs, sondern auch die Gesangspassagen und schnellen Gitarrensoli meisterte er, wie man im Live-Video zum Song Pain with an Anchor sieht.

Ob Eller nun ein fester Teil von Mastodon sein wird, ist noch nicht klar. Unter einem Instagram-Post Ellers stellte ihm ein Fan dieselbe Frage und Eller antwortete: „Ich kann nichts garantieren, aber mal abwarten!“ In dem Post fasste Eller seine Gefühle über diese Chance zusammen: „Ihr, die mich schon lange verfolgt, wisst, wie sehr ich diese Musik liebe. Gefragt zu werden, ob ich mitspielen will, ist daher eine WAHRE Ehre.“

Trennung nach 25 Jahren

Weshalb Brent Hinds Mastodon verlassen hatte, ist ebenfalls nicht offiziell. Im Statement der Band hieß es: „Freund:innen und Fans, nach 25 unglaublichen Jahren haben Mastodon und Brent Hinds beschlossen, getrennte Wege zu gehen. Wir sind unendlich stolz auf die Musik, die wir gemeinsam geschaffen haben, und wünschen Brent alles Gute auf seinem weiteren Weg.“

Weiter stöbern im Circle Mag: