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Foto: Casper Sejersen

Robyn kündigt Album „Sexistential“ an und veröffentlicht zwei neue Singles

Robyn ist zurück! Das ist seit den Features bei Jamie xx und Charli xcx im Jahr 2024, spätestens seit der Single Dopamine klar. Und jetzt spricht die Künstlerin auch das aus, was viele sich erhofft hatten: Es kommt ein neues Album. Das heißt Sexistential und erscheint am 27. März 2026. Zwei neue Singles hat Robyn ebenfalls im Gepäck.

Ein Album wie ein Raumschiff

Sexistential ist ihr erster Longplayer seit Honey (2018) und wird wie dieser ebenfalls neun Tracks enthalten. Tatsächlich begann die Arbeit am neuen Album schon 2020, während der Pandemie – einer Zeit, die zur Reflexion anstieß. Und auch Sexistential ist ein reflektives Werk geworden. Robyn befand sich nach dem Ende einer langjährigen Beziehung an einem Nullpunkt, der sie mit Fragen zu verschiedenen Themen konfrontierte: Sexualität, Nähe, Unabhängigkeit und Identität – sowohl als Person, in der Liebe und als Künstlerin. Somit wurde der Albumtitel, der ursprünglich eher ein Scherz war, zu einem treffenden Überbegriff.

Das neue Album solle sich anfühlen „wie ein Raumschiff, das mit hoher Geschwindigkeit durch die Atmosphäre schießt und eine Bruchlandung hinlegt“, so Robyn. „Genauso habe ich mich gefühlt – nach einer langen Reise weit draußen, die mich wieder hart zu mir selbst zurückgebracht hat.“

Passend zur Rückbesinnung ist auch dieses Album wieder von einem alten Bekannten produziert: Klas Åhlund, der schwedische Produzent, der an all ihren Alben seit Robyn (2005) entscheidend mitgewirkt hat. Weitere prominente Figuren waren an Sexistential beteiligt: Max Martin hat an zwei Songs mitgeschrieben und auch Joe Mount von der Band Metronomy hatte seine Finger im Spiel.

Doppel-Single: „Talk To Me“ / „Sexistential“

Nach Dopamine im November bringt Robyn jetzt zwei neue Singles heraus: Talk To Me ist ein euphorischer Pop-Song über Sex, Vertrauen und Kommunikation in einer Beziehung – das Bedürfnis nach Nähe und Verbundenheit ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass der Song ja seine Wurzeln in der Pandemie hatte.

Als zweites bildet der Titeltrack Sexistential musikalisch einen härteren Gegenpunkt. Über einen kalten Club-Beat sprechsingt eine roboterhaft klingende Robyn übers Mutterwerden und Weiblichkeit. „Hormonal rants on IG, scrolling my feed while breastfeeding“, singt Robyn. Somit sind die Singles zwei unterschiedliche, aber vielversprechende Vorboten für das Album.

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