Featured Image
Foto: Lorne Thomson/Redferns

Florence Road überraschen mit Piano-Ballade über schwimmende Häschen

Mit einfühlsamen Melodien haben sich Florence Road für die neue Single um ein knarrendes Klavier versammelt. Statt lauter E-Gitarren gibt es auf Rabbits Can Swim kribbelnde Harmonien.

Die britische, junge Band Florence Road hat mit ihrer neusten Single nocheinmal eine ganz neue Seite gezeigt. Kannte man die Band bislang durch ihre lauten Gitarrenriffs, die sie mit eingängigen Popmelodien verbinden, so haben sie sich nun mal einen Moment der Ruhe genommen. Rabbits Can Swim heißt die neue Single, die in Form einer Klavier-Ballade am Freitag, den 20. März erschien. Das Klavier klingt nah und warm, der Anschlag hallt in den ersten Takten nach und ist spürbar. Auf Instagram schreibt Florence Road „Es ist ein Lied über die Liebe und darüber, dass man sich wünscht, jemand würde einem jede noch so kleine Kleinigkeit erzählen, selbst etwas so Belangloses wie die Tatsache, dass Kaninchen schwimmen können.“


Lily Aron (Gesang), Emma Brandon (Gitarre), Ailbhe Barry (Bass) und Hannah Kelly (Schlagzeug) scheinen sich um das Instrument versammelt zu haben und singen in zarten Harmonien. Nach hinten raus verdichtet sich der Titel immer mehr. Passend dazu streichelt Aron in ersten Instagram-Snippets die weichen Ohren eines Kaninchens. Schon auf dem Cover der vorangegangenen Single Miss war ein Porträt eines Häschens zu sehen. Beide Lieder werden Teil der am Freitag (27. März) erscheinenden Florence Road-EP Spring Forward sein.

Zwischen Olivia Rodrigo und Wolf Alice

Florence Road ist eine Band, wie sie im Buche steht: Schon in der Schule sind die vier zusammengekommen, um Musik zu machen, und haben sich in einer Gartenhütte verbarrikadiert, um gemeinsam Songs einzustudieren und zu schreiben. In den Hofpausen gaben Florence Road Lunchkonzerte, in denen sie Coversongs performten und wo erste Videos entstanden, die regelmäßig viral gingen. Dabei findet die irische Band Inspiration bei The Cranberries, Wolf Alice und Phoebe Bridgers. Ihr Talent wurde schnell entdeckt, sie gewannen Band-Wettbewerbe und haben für ihr Debüt-Mixtape Fall Back bereits mit hochkarätigen Produzent:innen zusammengearbeitet, die beispielsweise auch schon mit Chappell Roan oder Olivia Rodrigo Musik machten.


Seit der ersten Single another seventeen, die noch in Eigenregie mit DIY-Spirit erfolgte, und der kommenden EP Spring Forward sind inzwischen mehrere Jahre vergangen, die die vier Musikerinnen in Support-Slots für Olivia Rodrigo, Wolf Alice, The Last Dinner Party und Royel Otis geführt haben. Im Mai gehen sie endlich Solo auf internationale Headline-Tour und machen auch in Deutschland zwei Stops in Berlin und Köln.

Weiterstöbern im The Circle Mag:

Dein daily News-Update im Circle Mag

Bleib stets up-to-date in Sachen Musik und Popkultur mit unseren täglichen News, Reviews und Features. Viel Spaß beim Stöbern!