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Ein überraschender Moment, ein gemeinsamer Song und ein Publikum, das sofort versteht, was gerade passiert: Beim Abschluss der europäischen Arena-Tour von Florence + The Machine in Berlin kam es zu einem besonderen Bühnenmoment. Frontfrau Florence Welch schloss sich der britischen Sängerin Paris Paloma für eine gemeinsame Performance von Labour an.
Das Duett fand am Montagabend in der Uber Arena statt und bildete den emotionalen Schlusspunkt des Supportsets von Paloma. Die Sängerin hatte Florence + The Machine auf der gesamten britischen und europäischen Etappe der Everybody Scream-Tour begleitet. Berlin war die letzte Station.
Female Rage als Song
Labour ist Palomas bekanntester Song und erschien 2023. Seitdem hat sich die Single zum Erfolg entwickelt. Auf Streamingplattformen zählt der Track inzwischen Hunderte Millionen Streams und schaffte es zudem in die britischen Charts. Der Song selbst ist eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rollenbildern, emotionaler Arbeit und strukturellen Erwartungen an Frauen. Paloma selbst hat die Wirkung des Songs so beschrieben: „Wenn Menschen Labour hören, möchte ich, dass sie das Gefühl haben, dass ihre Wut berechtigt ist.“ Die Botschaft scheint aufzugehen. Gerade live entwickelt der Track eine fast rituelle Intensität.
In Berlin hatte Paloma dann für den finalen Song ihres neun Titel umfassenden Sets eine Überraschung parat: Kurz vor dem Höhepunkt trat Florence Welch auf die Bühne. Gemeinsam sangen sie den Song, der sich mit jeder Zeile weiter aufschraubt.
FLORENCE AND PARIS PALOMA JUST PERFORMED LABOUR TOGETHER #everybodyscreamtour pic.twitter.com/o44f2haU3j
— berry (@perfumeandmilk) March 9, 2026
Ende der Europatour
Mit dem Konzert in Berlin endete die europäische Etappe der Everybody Scream-Tour. Die Shows führten Florence + The Machine durch große Hallen in Großbritannien und auf dem europäischen Festland. Im April geht es dann in Nordamerika weiter, bevor sie zum Festivalsommer wieder nach Europa kommen.