Kate Bush bringt ihre verlorenen Schätze zurück: „The Best Of The Other Sides“

Kate Bush live 1987
Foto: Dave Hogan/Getty Images

Nachdem sie lange vergriffen war, kommt eine Compilation aus Kate Bushs unveröffentlichten Songs zurück: The Best Of The Other Sides erscheint schon diesen Freitag digital und bald auch physisch.

Endlich wieder da

Viele Bush-Fans – nein, nicht von der Post-Grunge-Band, sondern von Kate Bush – hatten es sich lange gewünscht: Die Compilation The Other Sides kommt zurück, nun als gekürzte Version namens The Best Of The Other Sides. Das Projekt war 2018 als Teil von Kate Bushs Remaster-Boxsets erschienen und hatte etliche Raritäten aus ihrem Archiv ans Tageslicht gebracht: B-Seiten, alternative Mixes, Coversongs und so weiter. Doch bald war The Other Sides nicht mehr verfügbar, weder digital noch physisch.

Schon diesen Freitag, am 26. September, wird The Best Of The Other Sides digital veröffentlicht; ab dem 31. Oktober auf CD und Vinyl. Die genaue Tracklist ist noch nicht bekannt, aber sie wird aus elf Songs bestehen. Das kann man der Website entnehmen, auf der man die Compilation vorbestellen kann.

Überarbeitete Raritäten und ein Elton-John-Cover

Auf ihrer Website schreibt Kate Bush auch über manche der enthaltenen Songs, die für diesen Anlass nochmal überarbeitet wurden. So enthält etwa der Song Experiment IV ein längeres Gitarren-Intro. Über die Rarität You Want Alchemy? schreibt Bush: „You Want Alchemy? Sollte einer der Tracks auf dem Album The Red Shoes werden, aber weil es da schon so viel Material gab, wurde er zu einer B-Seite. Ich liebe Michael Kamens orchestrales Arrangement in diesem Song. Es nimmt uns wirklich mit an diesen herrlichen Nachmittag, oben in den Hügeln, mit dem verrückten Imker.“

Ebenfalls enthalten ist ein Cover von Elton Johns Rocket Man. Das hatte Bush im Jahr 1989 zu einer Cover-Compilation von Elton John und Bernie Taupin namens Two Rooms beigesteuert. Und obwohl Rocket Man einer ihrer Lieblingssongs war, scheute Kate Bush sich nicht, ihn umzukrempeln: es wurde eine Reggae-Version.

Das klingt also alles nach ziemlichen Schätzen, die man entdecken kann! Bei einer perfektionistischen und facettenreichen Künstlerin wie Kate Bush kommt es schließlich gern mal vor, dass man sich bei manchen obskuren B-Seiten fragt: Das ist so gut, wie konnte das noch nie zuvor releast werden?

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