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Red Hot Chili Peppers und Foo Fighters spielen Raritäten live
Wer die Red Hot Chili Peppers am 17. Oktober im Hollywood Palladium erlebte, bekam mehr als die üblichen Konzertfavoriten. Zum 25. Geburtstag der Silverlake Conservatory of Music griff die Band tief in ihren frühen Katalog. Auch Dave Grohl hatte für den Benefizabend in Los Angeles eine lange nicht gespielte Nummer vorbereitet.
Red Hot Chili Peppers: Zwei Songs nach 26 Jahren
Organic Anti-Beat Box Band von The Uplift Mofo Party Plan und Blackeyed Blonde von Freaky Styley waren von den Red Hot Chili Peppers seit 2000 nicht mehr live gespielt worden. Im Palladium kehrten beide auf die Setlist zurück.
Dazu kam Nevermind, ebenfalls von Freaky Styley. Mit John Frusciante an der Gitarre hatte die Band den Song zuletzt 1992 aufgeführt. Zwischen den Ausflügen in die Achtziger standen vertrautere Stücke der Red Hot Chili Peppers wie Can’t Stop und Black Summer.
Dave Grohl und ein B-Seiten-Fund
Grohl hatte zuvor sieben Songs gespielt. Neben Times Like These und My Hero gehörten Mose Allisons Young Man Blues und Nausea von X zum Programm. Bei mehreren Stücken unterstützte ihn seine Tochter Violet am Mikrofon.
Für den Abschluss holte Grohl seine Foo-Fighters-Kollegen auf die Bühne. Gemeinsam spielten sie Baker Street von Gerry Rafferty. Ihre Version war ursprünglich als B-Seite erschienen; live hatte die Band den Song seit 2007 nicht mehr aufgeführt.
Wofür gespielt wurde
Die Verbindung der Red Hot Chili Peppers zur Musikschule reicht bis zu deren Gründung zurück. Bassist Flea rief die Silverlake Conservatory of Music 2001 gemeinsam mit Keith „Tree“ Barry ins Leben. Heute unterrichtet die gemeinnützige Einrichtung wöchentlich mehr als 900 Schüler. Über 200 von ihnen erhalten ein Stipendium.
Zum Jubiläumsprogramm gehörten neben Foo Fighters und Red Hot Chili Peppers außerdem Vince Staples, Marc Maron und die Silverlake Conservatory All-Stars. Neben den prominenten Gästen stand damit auch die Schule selbst auf der Bühne, für die an diesem Abend gesammelt wurde.