Da hat jemand den aktuellen Hype um Stranger Things clever genutzt: A$AP Rocky hat für sein neues Musikvideo Punk Rocky die Schauspielerin Winona Ryder engagiert, die auch in der Netflix-Serie mitspielt.
Erster Vorgeschmack auf das neue Album
Schon so früh im Jahr kommt ein großer Album-Release auf uns zu: Am 16. Januar wird A$AP Rocky sein langerwartetes Album Don’t Be Dumb veröffentlichen. Das Album hatte der Rapper schon länger angekündigt; die erste Single daraus bekommen Fans aber erst jetzt zu hören: Punk Rocky. Dafür kommt diese aber mit einigen Überraschungen um die Ecke.
Zum einen: Der Sound. Man würde beim Titel eigentlich mit einer Mishcung aus Cloud Rap und Punk rechnen. Beides ist nicht wirklich der Fall. Stattdessen ist Punk Rocky ein Ausflug in Psychedelic-Pop und -Rock-Gefilde, mit groovigem Bass, etlichen melodischen Gitarrenlinien und einem über gebrochene Herzen singenden A$AP Rocky.
Garagenparty mit Winona Ryder
Die andere große Überraschung: das Musikvideo. Neben der etwas absurden Handlung fasziniert allem voran Winona Ryder, die hier eine Rolle bekommen hat. Rocky, in seinem Alter Ego GR1M, feiert in seiner Garage eine laute Party – woran sich zumindest Ryder als seine Nachbarin nicht stört. Sie bringt ihm Kekse vorbei, schnell aber wird ihr muskulöser Partner darauf aufmerksam und vermöbelt GR1M. Bei dieser einen Auseinandersetzung soll es nicht bleiben.
Der Ryder-Auftritt ist vom Timing her natürlich ideal: Aktuell ist die finale Staffel Stranger Things in aller Munde, in der Winona Ryder wieder als Joyce Byers mitspielt. Noch eine Verbindung zur Serie: Am 17. Januar wird A$AP Rocky sein neues Album Don’t Be Dumb bei Saturday Night Live vorstellen, und in dieser ersten Episode des Jahres wird Stranger-Things-Star Finn Wolfhard die Moderation übernehmen.
Der Draht zu Winona Ryder kommt vielleicht auch durch Tim Burton, mit dem A$AP Rocky für Don’t Be Dumb zusammengearbeitet hat. Burton selbst hat das Artwork des Albums erstellt und weitere Personen aus dem Umfeld des Regisseurs sind ebenfalls involviert. So hat etwa Danny Elfman an der Musik mitgearbeitet. Ryder und Burton verbindet eine langjährige gemeinsame Filmgeschichte, die 1988 mit Beetlejuice begann.