Ein letztes Kapitel kündigt sich an, und es klingt nach Fernweh und Finale zugleich. Die irische Band Kodaline hat eine weltweite Abschiedstour für 2026 angekündigt und damit das Ende einer Laufbahn markiert, die einst auf den Straßen Dublins begann und in ausverkauften Hallen rund um den Globus mündete.
Abschied mit Ansage
In einem Statement wandte sich die Band bereits im Oktober direkt an ihre Fans und machte deutlich, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. „Nach über einem Jahrzehnt haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, uns von Kodaline zu verabschieden“, heißt es darin. Was folgt, ist kein abruptes Ende, sondern ein bewusst gesetzter Schlusspunkt. Die Band plant, sich mit einem letzten Album zu verabschieden, das noch im Laufe des Jahres erscheinen soll.
Es wird das fünfte Studioalbum der Gruppe sein. Titel und genaues Veröffentlichungsdatum bleiben vorerst offen. Klar ist nur: Es wird das letzte frische Material von Kodaline sein.
Vom Straßenrand auf die große Bühne
Der Rückblick fällt entsprechend emotional aus. „Was wir mit euch teilen durften, hat unser Leben für immer verändert. Von Straßenmusik in Dublin bis hin zu ausverkauften Shows weltweit“, schreiben sie weiter. Eine klassische Pop-Erzählung, könnte man sagen. Kodaline standen selten für große Gesten, sondern eher für leise Intensität.
Die Abschiedstour beginnt im August 2026 in Singapur und führt die Band zunächst durch Asien. Stationen wie Seoul, Hongkong und Bangkok stehen auf dem Plan, bevor es im September nach Australien weitergeht.
Im Spätherbst folgt schließlich der europäische Teil der Tour. Auch der deutschsprachige Raum ist dabei fest eingeplant. Konzerte in Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt und Wien sind angekündigt. Den Abschluss bilden Shows in Großbritannien, darunter London, Glasgow und Manchester.
Letztes Album, ein offenes Echo
Mit ihrem letzten Album wollen Kodaline nicht nur zurückblicken, sondern auch noch einmal neue Akzente setzen. Details dazu stehen zwar noch aus, doch die Ankündigung allein reicht, um Erwartungen zu wecken. „Wir sind und bleiben für immer dankbar für eure Unterstützung. Es war eine Reise, die wir nie vergessen werden“, heißt es zum Schluss ihres Statements.