Am 29. August veröffentlichte Sabrina Carpenter die ursprüngliche Version ihres Musikvideos zum Song Tears. Nur wenige Tage später legte sie ein alternatives Ende nach, das die düstere Geschichte des Clips noch einmal in eine neue Richtung lenkt. Die beiden Fassungen erscheinen parallel zu ihrem siebten Studioalbum Man’s Best Friend, das erneut in Zusammenarbeit mit Produzent Jack Antonoff entstanden ist.
Das fast fünf Minuten lange Video zu Tears beginnt mit einem Autounfall, bei dem Carpenters Reisepartner scheinbar ums Leben kommt. Benommen und allein findet sie Zuflucht in einem abgelegenen, unheimlichen Haus. Dort entfaltet sich eine surreale Welt voller Exzesse und bizarrer Gestalten, die stark an das Kultmusical The Rocky Horror Picture Show erinnert. Die Handlung nimmt eine drastische Wendung, als ihr totgeglaubter Begleiter plötzlich wieder auftaucht, nur um von Carpenter mit einem Stiletto-Schuh endgültig verabschiedet zu werden.
Die Sängerin kommentiert die Szene ironisch: „Warte, du bist doch vorhin gestorben, oder? Es ist so, in jedem Video muss jemand sterben.“
Das alternative Ende
Über Instagram kündigte Carpenter am 1. September ein alternatives Ende für Tears an und stellte die überarbeitete Fassung auf YouTube online. Darin überlebt ihr Partner zunächst den Unfall und findet sie im Wald wieder. Die vermeintliche Wiedervereinigung währt jedoch nur kurz: Ein Donnerschlag, elektrische Funken und schließlich ein fallender Baum setzen ihm endgültig ein Ende. Carpenter blickt kommentierend auf die Szene zurück: „Ich habe ihm gesagt, er soll zur Seite gehen.“
Starbesetzung und Albumkontext
Neben Carpenter ist im Video auch Schauspieler Coleman Domingo in einer Drag-Rolle zu sehen, was der ohnehin theatralischen Inszenierung ein zusätzliches Highlight verleiht. Visuell wie erzählerisch verbindet Tears Elemente aus Horror, Glam und Popkultur zu einer Miniatur im Stil eines Kurzfilms.
Das Video begleitet die Veröffentlichung von Man’s Best Friend, Carpenters Nachfolger zu Short n’ Sweet aus dem Jahr 2024. Mit zwölf neuen Songs zeigt sie sich experimentierfreudig und erweitert ihr musikalisches Repertoire um dunklere, dramatischere Facetten.