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Ohne ihre Musik wären viele Filme nur halb so gut. Was ein Glück, dass wir im Store derzeit eine große Filmmusik-Aktion für Vinyl-Lovers haben. Hier kommen zehn Soundtrack-Alben, die die Filme erst zu den Klassikern oder Hits gemacht haben, die sie sind – vom großen Orchesterwerk bis zu Old-School-Rap, von K-Pop bis Sixties.
Hier findet ihr unsere aktuellen Soundtrack-Alben:
Ah, der Soundtrack. Eine Kunstform wie keine zweite; ein Genre, das es wie kaum ein anderes schafft, Klassik- und Pop-Fans miteinander zu versöhnen. Von den schrillen Messerstichen aus Psycho über die Gänsehautmelodie des Star Wars-Intros bis zum Oscar-Gewinner aus KPop Demon Hunters hat die Musik die Filmgeschichte ebenso geprägt wie Schauspieler:innen, Drehbuch und Kamera. Diese zehn Soundtracks gehören deswegen in jede gut sortierte Vinyl-Sammlung.
Pulp Fiction (1994)
Quentin Tarantinos Kultklassiker ist auch über 30 Jahre später immer noch genau so gut, wie alle sagen. Das liegt an den unerreichten Dialogen, die damals eine ganz neue Nonchalance nach Hollywood bringen; aber vor allem am Soundtrack. Handverlesen und kuratiert aus Tarantinos eigener Plattensammlung, legt er den Grundstein für das Zeitalter einer neuen Coolness, weil er Uma Thurmans, John Travoltas, Samuel B. Jacksons und Bruce Willis‘ irre Odyssee mit Dick Dale, Dusty Springfield, Urge Overkill oder Al Green unterlegt. Mindestens ebenso einflussreich wie der Film.
The Godfather (1972)
Wenige Melodien sind so unverkennbar mit einem Genre verbunden wie das Hauptmotiv von The Godfather mit dem epischen Mob-Film. Francis Ford Coppolas epische Gangster-Saga wird von Nino Rotas gleichermaßen dramatischer wie ahnungsvoller Musik perfekt akzentuiert. Sofort ist man in den Straßen Neapels, wo die Wäscheleinen über die Straße gespannt sind und die Vespas knattern. Meisterhaft, virtuos, ein Meilenstein.
Almost Famous (2000)
Cameron Crowes Almost Famous ist für viele der ultimative Musikfilm. Die rührende, berührende Geschichte eines Grünschnabels, der für den Rolling Stone in den Siebzigern mit der fiktiven Band Stillwater auf Tour gehen darf, hat alles, was der Rock’n’Roll braucht. Vor allem natürlich einen grandiosen Soundtrack von The Who über Simon & Garfunkel, Lynyrd Skynyrd oder David Bowie bis hin zu Elton John in dieser fantastischen Szene, wenn alle Tiny Dancer singen. Fun fact: Elton Johns Song wurde erst durch diesen Film zum richtigen Hit! Folgerichtig gab es dafür den Grammy für den besten Soundtrack.
The Good, The Bad And The Ugly (1966)
Das ist er. Der Soundtrack, der den Klang des Westerns für alle Zeit prägte. Ennio Morricones grandiose Filmmusik ist eine der besten aller Zeiten, eine der charakteristischsten eh. Allein das Main Theme mit seinem Pfeifen und seinen Flöten ist ein Meisterwerk, wie es nur Großmeister Morricone schreiben konnte. Klar, The Ecstasy Of Gold ist da auch drauf. Mit was würden Metallica wohl sonst seit über 40 Jahren ihre Konzerte anfangen, würde es dieses Stück nicht geben?
The Best Of Bond
Nichts ist in der Musikwelt so gefragt wie ein Bond-Titelsong. Bis heute. The Best Of Bond fast all die ikonischen, nostalgischen und wegweisenden Beiträge zusammen, die 007 bislang begleitet haben – von Shirley Bassey bis Paul McCartney & Wings, von Nancy Sinatra bis Tom Jones, von Duran Duran bis Tina Turner und von Garbage bis Billie Eilish. Viel mehr Soundtrack-Historie geht nicht.
Shaft (1971)
Wow, was für eine Explosion! Der Psychedelic-Soul von Isaac Hayes ist die denkbar beste Musik für den wegweisenden Black-Power-Thriller Shaft. Bis heute das erfolgreichste Album von Stax, half Hayes‘ Musik dabei, den modernen Soundtrack zu etablieren. Für den unfassbaren Titelsong gab es dafür dann auch den Oscar. Hochverdient, versteht sich.
La La Land (2016)
Auch schon zehn Jahre wird in diesem Jahr das Hollywood-Märchen La La Land. Gleich zwei Oscars konnte der wunderschöne Soundtrack von Justin Hurwitz abstauben, der musikalisch dasselbe macht wie der Film: Er verbindet eine melancholische, träumerische, nostalgische Geschichte über Tinseltown mit einer wunderbaren star-crossed Liebesgeschichte voller Charme, Witz, Romantik, Tanz und James Dean.
Straight Outta Compton (2015)
Die knallharte Geschichte der West-Coast-Legenden N.W.A. wird mit einem entsprechend knallharten Old-School-Rap-Soundtrack befeuert. Die gefährlichste Hip-Hop-Posse der Welt vertont sich natürlich selbst, wobei auch Parliament, Funkadelic, Eazy E oder Ice Cube randürfen. Das macht den Soundtrack zu einem genuinen Dokument des echten, des ursprünglichen, des einzig wahren West-Coast-Hip-Hop.
Saturday Night Fever (1977)
Manchmal löst ein Soundtrack auch eine kulturelle Revolution aus. Wie 1977, als Saturday Night Fever die Welt in eine Discokugel verwandelt. Die Bee Gees beherrschen den Soundtrack, kurz darauf die Charts und dann die Tanzflächen. Der Film wird zu einer Bewegung, der Soundtrack ist längst ein großer Klassiker. Dafür gab es den Grammy als Album des Jahres.
Pirates Of The Caribbean (2003)
Eigentlich sollte Alan Silvestri die Musik fürs erste Pirates Of The Caribbean-Abenteuer schreiben. Passte aber nicht mit Produzent Jerry Bruckheimer, also musste er gehen. Für ihn kam Hans Zimmer – und der bescherte dem Piraten-Franchise gleich mal eines der ikonischsten Hauptmotive aller Zeiten. Zwar sollte Zimmer nur dem Ersatzkomponisten Klaus Badelt aushelfen, sorgte mit seiner Musik dann aber doch für einen Piraten-Hype sondergleichen.