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Fontaines D.C. erforschen neue Klänge in der Single „Tongue“
Im Hause Fontaines D.C. steigt die Spannung: Ihr fünftes Album Dopamine Chamber steht in zwei Wochen an und jetzt gibt es die zweite Single daraus: Tongue.
Was es bisher von Dopamine Chamber zu hören gab, klang schon anders als die frühen Post-Punk-Tage von Fontaines D.C., nach mehr Synthetik und Drama. Im Vergleich zum eher poppigen Marianne klingt Tongue jedoch noch experimenteller und erforscht musikalische Ecken, die die Band zuvor noch kaum verfolgt hat.
Eine Mischung aus Düsterem und Künstlichem
In Tongue stellen Fontaines D.C. wieder unter Beweis, wie gut sie Genres miteinander verbinden. Drums und Bass grooven wieder auf fast schon Hip-Hop-Art, Grian Chattens Gesang liefert die typische, tiefe Post-Punk- und Goth-Ominosität. In Hall getränkt stößt er dieses Mal aber auf hochgepitchte Stimmen wie aus dem Hyperpop, die die Band hierfür durch einen Sampler jagte.
Die Gitarren, Klaviermelodien und Streicher liefern dem Ganzen noch etwas Theatralischeres. Am Ende bleibt ein Song, der zwar durchaus Ohrwurm-Momente liefert, aber alles andere als eine typische Single ist. Das macht nur noch gespannter auf das neue Album Dopamine Chamber, das unter anderem mit einem Rosalía-Feature aufwartet. Man kann also auf mehr Genre-Crossover der Band gespannt sein.
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Live-Dopamin-Tests
Auf Dopamine Chamber setzen Fontaines D.C. sich mit Themen wie Glück, Reizen, Medien und Angst auseinander. Daher klängen die Songs darauf auch, als teste die Band „verschiedene bewusstseins- und stimmungsverändernde Musikstücke an dir“, so drückte Grian Chatten es im Pressetext aus. Wie sich das live umsetzt, kann man an diesen Terminen erfahren:
02.11.26: Berlin, Max-Schmeling-Halle (ausverkauft)
11.08.27: Hamburg, Barclays Arena
17.08.27: München, Olympiahalle
18.08.27: Berlin, Parkbühne Wuhlheide
Tickets gibt es hier.