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„Blah blah blah“: Als Alex Lifeson die Rock and Roll Hall of Fame bei seiner Rede aufs Korn nahm
features20.04.23
2013 wurden Rush in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Während sich seine Bandkollegen Geddy Lee und Neil Peart für ihre Dankesreden durchaus Mühe gaben.
von Markus Brandstetter
Man könnte sagen, Rush brauchen die Rock and Roll Hall of Fame nicht — die Rock and Roll Hall of Fame braucht Rush. 2013, also schon recht spät, wurde das legendäre Trio in die vermeintliche Ruhmeshalle aufgenommen. Die Laudatio hielten damals zwei glühende und sehr prominente Rush-Jünger, Dave Grohl und Taylor Hawkins von den Foo Fighters. Die Worte der beiden waren naturgemäß enthusiastisch, die Stimmung feierlich im Rock’n’Roll-Sinne. Dann kam die Band auf die Bühne. Natürlich hatten alle drei eine kleine Rede „vorbereitet“ — nur, dass die von Gitarrist Alex Lifeson etwas seltsam ausfiel. Lifeson sagte minutenlang nur ein Wort, das aber tausendfach und in zig verschiedenen Tonfällen: „Blah“. „Blah blah blah, blah blah blah“. Das Publikum war überrascht, seine Bandkollegen schienen es gelassen zu nehmen.