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Oasis legten 2025 das wohl größte Comeback der Popgeschichte hin – doch trotz einer historischen Welttournee mit Rekordumsätzen mussten sich die Gallaghers am Ende einer einzigen Künstlerin geschlagen geben: Beyoncé. Die wiedervereinten Oasis dominierten zwar die Schlagzeilen, füllten weltweit Stadien und verkauften mehr Tickets als jede andere Band des Jahres, landeten beim Tour-Umsatz jedoch hauchdünn auf Platz zwei.
Beyoncé vs. Oasis: Die Ergebnisse
Das geht aus der aktuellen Jahresauswertung des Branchenmagazins Pollstar hervor. Beyoncés Cowboy Carter Tour spielte weltweit rund 407,6 Millionen Dollar ein. Oasis kamen mit ihrer großen Reunion-Tour auf 405,4 Millionen Dollar – nur etwa zwei Millionen weniger. Der Unterschied erklärt sich weniger durch Nachfrage als durch Preisstrategie: Während ein Ticket für Beyoncé im Schnitt 255 Dollar kostete, lag der Durchschnittspreis bei Oasis bei knapp 182 Dollar.
Das schlägt sich in den Besucherzahlen nieder. Oasis verkauften mit 2,23 Millionen Tickets rund 630.000 Karten mehr als Beyoncé, die auf 1,6 Millionen Besucherinnen und Besucher kam. Die Britpop-Ikonen füllten größere Arenen, setzten aber bewusst auf niedrigere Preise.
Beyoncé, Oasis… und wer noch?
Auf Platz drei folgt Coldplay. Die Band verkaufte mit fast 2,9 Millionen Tickets sogar die meisten Karten des Jahres, landete mit 390,5 Millionen Dollar Umsatz aber hinter Beyoncé und Oasis – ebenfalls aufgrund eines deutlich niedrigeren Durchschnittspreises.
Die übrigen Plätze der Top Ten belegen Kendrick Lamar (gemeinsam mit SZA), Shakira, The Weeknd, Chris Brown, Imagine Dragons, Lady Gaga und Post Malone. Für Beyoncé ist dies ein weiterer Beleg ihrer Ausnahmestellung im globalen Popgeschäft: Mit der Cowboy Carter Tour behauptet sie sich nicht nur als erfolgreichste Solo-Künstlerin des Jahres, sondern setzt sich selbst gegen das geschichtsträchtige Band-Comeback der Gallaghers durch.