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Foto: Dimitrios Kambouris/Getty Images for WSJ. Magazine Innovators Awards

Billie Eilish schießt gegen Elon Musk, während dieser Billionenstatus näherkommt

Billie Eilish kritisiert Elon Musk scharf, während er auf Billionärsstatus zusteuert, und fordert, sein Vermögen zur Lösung globaler Krisen einzusetzen.

Billie Eilish hat wieder einmal das getan, was sie am besten kann. Nämlich Klartext reden. Die Grammy-Preisträgerin richtet ihren Blick aktuell auf die Superreichen dieser Welt und diesmal auf Elon Musk. Während der Tesla-Chef mit riesigen Schritten auf den Titel des ersten Billionärs der Welt zugeht, fordert Eilish öffentlich Verantwortung ein. Die Sängerin teilt diese Botschaft nicht etwa in einem Interview, sondern über den schnellsten Weg in die globale Öffentlichkeit, und zwar ihre Instagram Story.

Ein CEO auf Billionen-Kurs

Hintergrund der Aufregung ist ein neues Vergütungspaket, das Tesla vor Kurzem genehmigt hat. Sollte Musk die darin festgelegten Leistungsziele innerhalb der nächsten zehn Jahre erfüllen, winkt ihm Tesla-Aktien im Wert von fast einer Billion Dollar. Schon jetzt gilt Musk als reichster Mann der Welt. Mit dem neuen Paket rückt sein möglicher Billionenstatus bedrohlich nah.

Für Billie Eilish ein Anlass, den Fokus auf globale Probleme zu lenken. In ihrer Story teilt sie mehrere Infografiken, die zeigen, was Musk mit einem solchen Vermögen theoretisch bewirken könnte. Darunter Vorschläge wie die Beendigung des weltweiten Hungers, der Schutz bedrohter Tierarten oder der Wiederaufbau Gazas, das in Folge des anhaltenden Gaza-Israel-Konflikts zerstört wurde.

Ein Post, der knallt

Nach den geteilten Grafiken folgt Eilishs persönliche Botschaft, und sie spart nicht mit drastischen Worten. Eine Übersetzung wie „erbärmlich feiger Mistkerl“ kommt ihren Worten wohl am nächsten. Ihre Beschimpfung Musks ist deutlich, emotional und unmissverständlich. Der Post schlägt hohe Wellen und dient als Fortsetzung einer Haltung, die sie bereits vor kurzem öffentlich gemacht hatte.

Billies Rede

Erst zwei Wochen zuvor stand Billie Eilish im Rampenlicht der Wall Street Journal Innovator Awards. Als sie dort den Music Innovator Award entgegennahm, nutzte sie ihre Rede nicht für Selbstlob, sondern als Weckruf. Im Raum saßen zahlreiche Tech-Giganten, darunter auch Meta-Gründer Mark Zuckerberg. Genau an sie richtete Eilish eine simple, doch unbequeme Frage: Warum bleibt man überhaupt Milliardär, wenn so viele Menschen Hilfe brauchen?

Mit entwaffnender Direktheit rief sie: Wer extrem reich sei, solle sein Vermögen nutzen, um Gutes zu tun. Wenn man so viel Geld habe, dass es das eigene Leben nicht verändern würde, sollte man es weitergeben. Ein Appell, der ebenso idealistisch wie dringlich klingt.

Ein Beispiel, das sie selbst setzt

Doch Eilish belässt es nicht bei Appellen. Noch am selben Abend verkündete Moderator Stephen Colbert, dass die Sängerin 11,5 Millionen Dollar aus den Einnahmen ihrer Hit Me Hard And Soft-Tour spenden wird. Das Geld soll Organisationen zugutekommen, die sich für Nahrungssicherheit und den Kampf gegen die Klimakrise einsetzen.

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