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Der ESC 2026 sorgte für eine Überraschung: Die bulgarische Sängerin Dara gewann am Samstagabend in der Wiener Stadthalle den 70. Eurovision Song Contest. Mit ihrem Partysong Bangaranga holte sie 516 Punkte – und das überzeugend: Dara siegte sowohl im Juryvoting als auch beim Publikum.
ESC 2026: Bulgarien gewinnt das Ding
Es ist der erste ESC-Sieg für Bulgarien überhaupt. Auf dem zweiten Platz landete der israelische Sänger Noam Bettan mit Michelle (343 Punkte), gefolgt von der Rumänin Alexandra Căpitănescu mit Choke Me (296 Punkte). Australiens Delta Goodrem kam mit Eclipse auf Platz vier, Italien mit Sal Da Vincis Per Sempre Sì auf Platz fünf. Letzter wurde Großbritannien: Sam Battle alias Look Mum No Computer erhielt gerade einmal einen Punkt.
Der Abend war nicht frei von politischem Beigeschmack. Fünf Länder – darunter Island, Irland und die Niederlande – boykottierten den Wettbewerb wegen der Teilnahme Israels. Es war dennoch ein Finale mit 25 Ländern, moderiert von Victoria Swarovski, Michael Ostrowski und Emily Busvine.
ESC 2026: Deutschland wird Vorletzter
Für Deutschland war der Abend erneut eine Enttäuschung. Sarah Engels trat mit ihrem Song Fire an – und startete an Position zwei, dem historisch undankbarsten Startplatz des Wettbewerbs. Am Ende standen zwölf Punkte auf dem Konto, ausschließlich von vier Fachjurys vergeben: je vier aus Portugal und Italien, je zwei aus Bulgarien und Belgien. Das Publikum gab keinen einzigen Punkt. Platz 23 von 25.
Engels selbst gab sich kämpferisch. Gegenüber der Tagesschau sagte sie: „Das Ranking ist egal. Ich habe eine megakrasse Erfahrung gemacht. Ich habe vor 180 Millionen TV-Zuschauern singen dürfen, wir haben alles gegeben." Auf Instagram legte sie nach: „Alles, was in meiner Macht lag, da habe ich eine Million Prozent gegeben. Wir hätten einfach nicht mehr machen können."
Das vollständige Ergebnis:
- Bulgarien: Dara – Bangaranga – 516 Punkte
- Israel: Noam Bettan – Michelle – 343 Punkte
- Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me – 296 Punkte
- Australien: Delta Goodrem – Eclipse – 287 Punkte
- Italien: Sal Da Vinci – Per Sempre Sì – 281 Punkte
- Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin – 279 Punkte
- Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før Vi Går Hjem – 243 Punkte
- Moldau: Satoshi – Viva, Moldova! – 226 Punkte
- Ukraine: Leléka – Ridnym – 221 Punkte
- Griechenland: Akylas – Ferto – 220 Punkte
- Frankreich: Monroe – Regarde! – 158 Punkte
- Polen: Alicja – Pray – 150 Punkte
- Albanien: Alis – Nân – 145 Punkte
- Norwegen: Jonas Lovv – Ya Ya Ya – 134 Punkte
- Kroatien: Lelek – Andromeda – 124 Punkte
- Tschechien: Daniel Zizka – Crossroads – 113 Punkte
- Serbien: Lavina – Kraj Mene – 90 Punkte
- Malta: Aidan – Bella – 89 Punkte
- Zypern: Antigoni – Jalla – 75 Punkte
- Schweden: Felicia – My System – 51 Punkte
- Belgien: Essyla – Dancing on the Ice – 36 Punkte
- Litauen: Lion Ceccah – Sólo Quiero Más – 22 Punkte
- Deutschland: Sarah Engels – Fire – 12 Punkte
- Österreich: Cosmó – Tanzschein – 6 Punkte
- Großbritannien: Look Mum No Computer – Eins, Zwei, Drei – 1 Punkt