Macklemore, Hozier und Kneecap spielen ausverkauftes Palästina-Benefizkonzert

Macklemore
Foto: Kristy Sparow/Getty Images

Macklemore, Hozier und Kneecap vereinen ihre Stimmen für Palästina: Bei einem ausverkauften Benefizkonzert in Dublin sammelten sie Spenden für humanitäre Hilfe, medizinische Versorgung und die Rechte der Palästinenser:innen. Zwei weitere Konzerte in Paris und London folgen.

Nachdem Macklemore nach seiner „Free Palestine“-Rede aus der laufenden Tour von Ed Sheeran gestrichen worden war, dachte er nicht daran, zu resignieren. Stattdessen kündigte er eine dreiteilige Benefizkonzertreihe an, mit deren Einnahme Organisationen unterstützt werden sollen, die humanitäre Hilfe leisten, medizinische Versorgung und Bildung ermöglichen sowie sich für die Rechte von Palästinenser:innen einsetzen. Den Auftakt machte die Konzertreihe vergangene Nacht in Dublin, mit ausverkauftem Haus.

Hozier, Kneecap und mehr

Neben Macklemore standen zahlreiche weitere Künstler:innen auf der Bühne. Mit dabei waren der irische Singer-Songwriter Hozier und die Hip-Hop-Gruppe Kneecap, die sich ebenfalls für die Rechte der Palästinenser:innen einsetzt. In der ausverkauften 3Arena wurde das Line-up um weitere Acts ergänzt: die irische Folkband Beoga, Singer-Songwriterin Lina Makoul, M1 von Dead Prez und DJ Habibeats.

Auch weitere prominente Gäste nutzten die Bühne, um ihre Unterstützung zu zeigen. Game of Thrones-Schauspieler Liam Cunningham, die Aktivistin und Psychotherapeutin Nadia Greenspan sowie der Künstler und Organisator Samir Eskanda traten persönlich auf. Mark Ruffalo, Julian Casablancas (The Strokes), Cynthia Nixon, Ilana Glazer und Natasha Rothwell waren per Video zugeschaltet und richteten Botschaften an das Publikum.

Auftritt nach dem Tour-Aus

Das Benefizkonzert in Dublin fand nur wenige Tage nach Macklemores erstem Auftritt seit seinem Ausstieg aus der Tour statt. Am 22. Oktober spielte er im Red Rocks Amphitheatre in Colorado ein Set mit 17 Songs. Auch dort forderte er erneut ein „freies Palästina“ und machte auf weitere internationale Krisen aufmerksam. Dabei sprach er über die Situation im Sudan, im Kongo, im Libanon und in Haiti sowie über Menschen, die von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE betroffen sind.

Weitere Termine in Paris und London

Nach dem Auftakt in Dublin zieht die Konzertreihe weiter nach Frankreich: Am Donnerstag, dem 29. Oktober, findet das nächste Konzert in der Accor Arena in Paris statt. Das Finale steigt am Freitag, dem 30. Oktober, in der OVO Arena Wembley in London.

Auch die beiden verbleibenden Termine sind bereits ausverkauft. Damit sind alle drei Konzerte der Reihe restlos ausgebucht.

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