{ $store.headerGroupManager.updateMeasurements() })" :class="{ '' : searchBarOpen , 'hidden' : !searchBarOpen }"
@keydown.escape="searchBarOpen = false; $nextTick(() => { $store.headerGroupManager.updateMeasurements(); setTimeout(() => $refs.searchToggle.focus({ focusVisible: true }), 10) })"
id="header-search-dropdown"
>
In Voyager schreibt PJ Harvey aus der Perspektive einer NASA-Raumsonde, die in den Siebzigern auf die Suche nach Außerirdischen geschickt wurde. Ob das die erste Single eines neuen Studioalbums ist, ist noch nicht bekannt. PJ Harveys letztes Album ist drei Jahre alt.
PJ Harvey erforscht den Kosmos
PJ Harvey hat auf ihrem neuen Song einen ungewöhnlichen Arbeitspartner: den Physiker Brian Cox. Für Voyager war Harvey nämlich von einer astronomischen Geschichte inspiriert, die Reise der Raumsonden Voyager 1 und 2. Diese waren Sonden mit Plattenspielern, die die NASA im Jahr 1977 ins Weltall schickte, um Kontakt mit außerirdischen Lebensformen zu machen. Auf den abgespielten Platten waren Alltagsgeräusche von der Erde, sprechende Menschen und auch Musik enthalten. Durch den Austausch mit Brian Cox konnte Harvey weiter in dieses Phänomen eintauchen.
Auf Voyager schreibt PJ Harvey aus der Sicht der Raumsonde Voyager 2 und stellt sich vor, was diese denkt, während sie nach fast 50 Jahren noch immer durchs All fliegt. „Force fields, high winds / Cold moons, bright rings / Hear my signal / Will you follow?“, singt sie hier etwa. Was hat Voyager 2 dort gesehen, was könnte die Sonde uns erzählen – wenn sie sprechen könnte? Diese Frage nahm die britische Musikerin sich als Herausforderung.
Kommt eine neue Platte?
Zuletzt hatte PJ Harvey noch aus einer anderen Perspektive geschrieben, und zwar, als sie 2024 den Soundtrack für die zweite Staffel der Serie Bad Sisters komponierte. Ihr letztes reguläres Studioalbum I Inside The Old Year Dying stammt aus dem Jahr 2023. Ob Voyager nun nicht nur der Bote irdischer Nachrichten an außerirdische Lebensformen, sondern auch der Vorbote eines neuen Albums ist? Dazu ist aktuell noch nichts bekannt.
Was aber bekannt ist, ist, dass Voyager in seiner frühen Form für ein neues Album geschrieben wurde. Dann kam Physiker und Moderator Brian Cox, mit dem PJ Harvey dafür in Kontakt stand, mit der Frage zu ihr, ob sie ein Stück für seine eigene Tour beisteuern wolle. Auf diesen Shows stellt Cox physikalische Phänomene mithilfe von Film, Musik und Wissenschaftler:innen vor, und dafür wollte er eben einen Song von PJ Harvey. Also schickte Harvey ihm eine Sprachnachricht ihrer bisherigen Skizze und verwandelte den Song in den kosmischen Klang, den er jetzt hat.
Filmischer Orchester-Sound
So gemächlich, ruhig und mysteriös wie I Inside The Old Year Dying klang, ist auch Voyager. Allerdings hat der Song einen noch symphonischeren Stil. Mithilfe eines Orchesters und des Filmkomponisten Dario Marianelli wurde der Song in der französischen Provence aufgenommen. So schafft Voyager es, mit seinen majestätischen, sanften Streichereinsätzen und kosmischen Synthesizern den Flug durchs All zu vertonen – eindrucksvoll und doch auch immer wieder einschüchternd.