Raye gewinnt den Mercury Prize 2026

Raye live beim Mercury Prize
Foto: JMEnternational/Getty Images

Die Pop-Sängerin Raye hat den Mercury Prize für ihr Album This Music May Contain Hope. gewonnen. Bei der Verleihung des britischen Musikpreises gestern Abend betonte Raye die Wichtigkeit des Albums als Kunstform.

Raye ist die stolze Gewinnerin eines der wichtigsten Musikpreise: Der Mercury Prize zeichnet jedes Jahr künstlerisch besondere Alben aus Großbritannien oder Irland aus. Die Zeremonie fand gestern Abend in Newcastle statt. Dabei setzte der Popstar sich gegen elf weitere Nominierte durch, unter anderem Sir Paul McCartney, Florence + The Machine und Dave. Hier ist die gesamte Shortlist an Alben, die für 2026 nominiert waren:

Raye: „Alben sind so wichtig“

Bei ihrer Dankesrede betonte Raye, wie wichtig es vor allem sei, für ihr Album This Music May Contain Hope. ausgezeichnet zu werden: „Alben sind so wichtig – und das soll jetzt nicht verbittert klingen, denn ich habe eigentlich meinen Frieden mit der Vergangenheit gemacht –, aber wenn man aus einem Umfeld kommt, in dem sich alles nur um Singles und die Jagd nach dem nächsten großen Ding dreht, dann bin ich einfach unglaublich dankbar für die Anerkennung.“

Auch gegenüber der BBC erklärte Raye später: „Ich habe bei diesem Album nicht auf das Kommerzielle geachtet. Mir war es egal, ob Songs durchschnittlich, drei Minuten lang oder was auch immer sein sollten. In meiner Zeit bei einem Label mussten Songs bestimmte Kriterien erfüllen, aber ich wollte eine Platte schaffen, bei der es nicht darum ging.“ Raye war bereits 2023 mit ihrem Debütalbum My 21st Century Blues für den Mercury Prize nominiert, verlor aber an Ezra Collective.

Performances und Kriterien des Mercury Prize

Neben der Preisverleihung gab es bei der gestrigen Zeremonie auch denkwürdige Performances, unter anderem von Olivia Dean, Pulp oder Florence + The Machine. Auch Raye selbst performte den Song I Hate The Way I Look Today.

Raye ist die einzige Gewinnerin des Abends, denn der Mercury Prize geht immer nur an eine Band bzw. eine:n Künstler:in. Es gibt keine Kategorien; dafür aber eine Shortlist aus zwölf Nominierten, deren aktuelle Alben zur Auswahl für den Preis stehen. Im Vergleich zum BRIT Award, bei dem Popularität und Verkaufszahlen eine größere Rolle spielen, soll der Mercury Prize vor allem den künstlerischen Wert eines Albums beleuchten. Den Mercury Prize 2025 gewann Sam Fender.

Mehr von Raye:

Dein daily News-Update im Circle Mag

Bleib stets up-to-date in Sachen Musik und Popkultur mit unseren täglichen News, Reviews und Features. Viel Spaß beim Stöbern!

Dein neues Zuhause für All Things Vinyl

Von Rock über Pop bis zu Hip-Hop und Jazz – bei uns gibt's alles für dein Plattenregal.