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Rocky Horror Picture Show: Sphere Las Vegas kündigt Kultklassiker für 2027 an

The Rocky Horror Picture Show kommt 2027 in die Sphere Las Vegas. Sphere Entertainment hat die Produktion einer neuen immersiven Erfahrung angekündigt – nach dem Vorbild der erfolgreichen Wizard-of-Oz-Aufführung, die seit August 2025 läuft und über 400 Millionen Dollar eingespielt hat.

„Rocky Horror Picture Show“: Kult trifft auf Kuppel

Der 1975 von Jim Sharman verfilmte Musicalklassiker ist ein absoluter Klassiker. Rocky Horror Picture Show folgt dem biederen Pärchen Brad und Janet, das nach einer Autopanne im Schloss des transsexuellen Alien-Wissenschaftlers Dr. Frank N. Furter strandet – gespielt von Tim Curry in einer seiner bekanntesten Rollen, neben Susan Sarandon und Barry Bostwick. Der Film floppte bei seiner Premiere, wurde aber durch jahrzehntelange Mitternachtsvorstellungen mit Publikumsbeteiligung – Toast werfen, Reis schmeißen, im Kostüm erscheinen – zu einem Phänomen ohne Vergleich.

Genau dieses partizipative Element soll in der Sphere auf ein neues Level gehoben werden. Sphere Studios, der Produktionsarm hinter dem Oz-Projekt, wird den Film für das immersive Format der Kuppel neu aufbereiten. Konkrete Details zum kreativen Team stehen noch aus.

„Rocky Horror Picture Show“: Ein neues Kapitel für die Sphere

Die Ankündigung fällt in eine Hochphase für die Sphere: Das Wizard-of-Oz-Projekt, produziert für rund 100 Millionen Dollar, hat über drei Millionen Tickets verkauft und bewiesen, dass das Format auch für Filmklassiker funktioniert. Rocky Horror ist als Nachfolger ideal positioniert – kaum ein Stoff lebt stärker von Lautstärke, Mitmachen und kollektivem Erlebnis. Ein genaues Startdatum für 2027 ist noch nicht bekannt, parallel läuft am Broadway derzeit eine Neuproduktion des Original-Musicals mit verlängerter Laufzeit nach starkem Kartenverkauf.

Was die Sphere-Adaption von anderen Formaten unterscheidet: Das Haus hat mit einer Kapazität von 17.600 Plätzen und einer kugelförmigen 160.000-Quadratfuß-LED-Innenfläche eine Leinwand, die kein herkömmliches Kino bieten kann. Beim Wizard of Oz wurden unter anderem echte Elemente ins Publikum geworfen – beim Rocky Horror ließe sich das partizipative Ritual, das Jahrzehnte lang mit Zeitungswurf, Toast und Wasserspritzern zelebriert wurde, mit Haptic-Feedback-Sitzen, Raumklang und visuellen 360-Grad-Effekten kombinieren. Wie weit Sphere Studios dabei geht – ob es eine getreue Erweiterung des Originals oder eine Neuinterpretation wird – ist noch offen.

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