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 Kevin Mazur/Getty Images for UMG

Rolling Stones: Mick Jagger plant Tour 2027 – keine Residency

Mick Jagger hat bestätigt, dass die Rolling Stones planen, 2027 auf Tour zu gehen – und zwar klassisch von Stadt zu Stadt statt in Form einer Residency. Eine feste Konzertserie an wenigen Orten, wie sie zuletzt Harry Styles wählte, kommt für den Sänger nicht infrage.

Mick Jagger will lieber touren als Residency

Im Gespräch mit dem argentinischen Sender La Nación sprach Mick Jagger über das kommende Album Foreign Tongues und die Aussicht auf Konzerte in Argentinien und darüber hinaus. „Ich würde dieses Album liebend gern auf Tour spielen“, sagte Jagger. „Ich kann es kaum erwarten zu singen. Es gibt so viele Songs auf dem Album, die wir auf der Bühne spielen könnten. Ich glaube nicht, dass wir dieses Jahr touren, aber ich hoffe, nächstes Jahr – und so bald wie möglich. Und ich würde natürlich liebend gern nach Argentinien kommen.“

Auf die Möglichkeit einer Residency angesprochen, bei der Auftritte über längere Zeit auf wenige Städte konzentriert werden, zeigte sich Mick Jagger zurückhaltend. „Ich bin dem gegenüber persönlich sehr ambivalent, weil es die Sache für das Publikum sehr teuer macht. Es kostet doppelt so viel“, so der Musiker. Als der Interviewer einwandte, eine Residency wäre für die Band vielleicht bequemer, entgegnete Jagger lachend: „Aber ich bewege mich persönlich sehr gern. Ich reise gern!“

Mick Jagger über Rivalität mit Beatles

Damit bestätigt Jagger, was Gitarrist Keith Richards bereits im Mai gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press angedeutet hatte: 2026 gehen die Rolling Stones nicht auf Tour. „Wir können nächstes Jahr reden", sagte Richards damals. „Im Moment sagen wir einfach: Wir haben die Platte fertig – und überlegen, was danach kommt. Ziemlich bald, aber nicht dieses Jahr."

Im selben Interview äußerte sich Jagger auch zur Rivalität mit den Beatles in den Sechzigern, zu Biopics und zum Einsatz von KI in der Musik. Eine virtuelle Hologramm-Show im Stil von ABBAs Voyage schloss er vorerst aus: „Ich bin sicher, das wird in Zukunft viel origineller und größer sein. Wir sind seit der ABBA-Sache schon so weit gekommen." Foreign Tongues, das mittlerweile 25. Studioalbum der Band, erscheint am 10. Juli. Produziert wurde es vom langjährigen Weggefährten Andrew Watt; zu den Gästen zählen Paul McCartney, Robert Smith von The Cure, Red-Hot-Chili-Peppers-Schlagzeuger Chad Smith und Steve Winwood.

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