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Springsteen, U2 und Stevie Wonder bei Eröffnung des Obama Presidential Center

Das Barack Obama Presidential Center hat am 18. Juni 2026 in Chicago seine Türen geöffnet. Die Eröffnungsfeier auf dem 19-Hektar-Campus im Südseite Chicagos war ein Spektakel aus Musik, Reden und Symbolik – mit einem Staraufgebot, das so manchem Musikfestival alle Ehre machen würde.

Barack Obama: Bruce Springsteen, U2 und das musikalische Programm

The Roots eröffneten das Programm für Barack Obama mit einem funkigen Set, das Donald Byrds Change (Makes You Want to Hustle) in ihr eigenes You Got Me überführte und später mit Bob Marleys Get Up, Stand Up endete. Jennifer Hudson sang die Nationalhymne sowie The Impossible Dream aus dem Musical The Man of La Mancha

Bono und The Edge traten ebenfalls für Barack Obama auf, um „alle Iren in Chicago und auf der ganzen Welt zu vertreten“ – und spielten City of Blinding Lights von 2004, einen Song, den Barack Obama in beiden Präsidentschaftskampagnen eingesetzt hatte. Bono passte den Text eigens für den Anlass an: „Hold tight to democracy, community, isn't she lovely, 44 and the family" sang er, und änderte „you look so beautiful tonight“ zu „you look so beautiful Michelle.“

Christina Aguilera sang What a Wonderful World, Eddie Vedder debütierte gemeinsam mit Jugendlichen der Organisation Guitars Over Guns einen neuen Song, John Legend spielte Someday We'll All Be Free und sang Glory gemeinsam mit Common. Bruce Springsteen spielte ein akustisches, von Herzen kommendes Land of Hope and Dreams als Solo-Auftritt vor dem Finale.

Stevie Wonder, Obama und drei Ex-Präsidentena

Stevie Wonder schloss die Feier mit einem Medley aus All I Do und Signed, Sealed, Delivered I'm Yours – und lud dann alle anderen Künstler:innen auf die Bühne für eine gemeinsame Version von Higher Ground. Springsteen, Vedder, Legend, Common, Hudson, Aguilera und The Roots standen gemeinsam auf der Bühne. Common improvisierten einen Rap-Bridge und rief neben Bono und Dr. Martin Luther King Jr. auch Joe Biden und Barack Obama als Vorbilder aus. 

Neben Barack und Michelle Obama waren mit Joe Biden, George W. Bush und Bill Clinton drei weitere ehemalige Präsidenten anwesend. Donald Trump war nicht eingeladen. Das Center öffnete am darauffolgenden Tag, dem 19. Juni – dem Juneteenth-Feiertag – für die breite Öffentlichkeit. 

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