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Manchmal gibt es Tiny-Desk-Momente, die sofort Kultstatus haben. Turnstile haben jetzt einen davon geliefert. Und zwar mit dem ersten Stage Dive in der Geschichte des Formats. Wer schon mal ein Tiny Desk Concert gesehen hat, weiß: Normalerweise herrscht dort Wohnzimmer-Atmosphäre. Klar, dass Turnstile das auf ihre ganz eigene Weise interpretieren.
Tiny Stage Dive
Die Band aus Baltimore spielte fünf Songs ihres aktuellen Albums Never Enough: Dreaming, Sunshower, I Care, den Titelsong und Birds. Dazu gab es eine dreiköpfige Bläsersektion, die dem Ganzen einen überraschend warmen Twist gab. Hardcore mit Trompete. Klingt schräg, funktioniert aber erstaunlich gut. Dann, nach knapp 14 Minuten, kletterte Frontmann Brendan Yates auf den berühmten Schreibtisch, der prompt zur Bühne umfunktioniert wird, und stürzt sich ins Publikum. Ein Mini-Moshpit im NPR-Büro, Stage Dive inklusive.
Eine „Hometown Show“ für Turnstile
Zwischen all der Energie war aber auch Platz für leise Töne. Yates sprach von einem „Hometown Show“-Gefühl, weil so viele Freund:innen, Familienmitglieder und musikalische Wegbegleiter:innen im Raum waren. „Danke, dass ihr immer da wart. Ich liebe euch“, sagte er zu ihnen. Auch das gehört zu Turnstile: Die rohe Härte trifft immer wieder auf Emotionalität.
Von Glastonbury über Tiny Desk nach Europa
Turnstile blicken auf ein intensives Jahr zurück. Erst vor wenigen Monaten begeisterte die Band beim Glastonbury Festival mit einem der lautesten und wildesten Sets des Wochenendes. Der Tiny-Desk-Auftritt zeigt neben der Energie ebenfalls die Vielseitigkeit der Gruppe: Auch in reduzierter Atmosphäre verlieren ihre Songs keineswegs an Wirkung.
Im Herbst geht es dann weiter: Ab 31. Oktober tourt die Band durch Europa. Neben Dublin, Glasgow und London stehen auch Amsterdam, Mailand, Paris und Madrid auf dem Plan. Aber auch Deutschland bleibt bei den Terminen nicht außen vor: Turnstile lassen sich im November auch in Hamburg, Berlin, Müchen und Düsseldorf blicken! Tickets gibt es hier.