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Foto: Steve Gullick

Warum die neue Doppelsingle von Blood Red Shoes zwei Seiten zeigt

Gleich zwei neue, düstere Hits teilt das Duo Blood Red Shoes und kündigt damit ein weiteres Album an. Am 18. September wird Stay Lonely erscheinen und der erste Vorgeschmack verspricht dunkle, einprägsame Gitarrenriffs. 

Ein neues Studioalbum von Blood Red Shoes erwartet uns. Das verkündet das Duo aus Brighton und feiert damit seine langjährige Zusammenarbeit. Blood Red Shoes, das sind Laura-Mary Carter (Gitarre, Gesang) und Steven Ansell (Schlagzeug, Gesang) und auf ihrem kommenden Album Stay Lonely widmen sie sich eigentlich dem genauen Gegenteil dieses Plattentitels. Denn es geht um die besondere Verbindung der beiden Musiker:innen. Seit zwanzig Jahren machen Blood Red Shoes nun schon gemeinsam Musik. Eine Verbindung, bei der keine Takte gezählt und keine komplizierten Arrangements besprochen werden müssen. Ein Blick genügt – und ein Song entsteht. Zusammen sind sie quasi gegen den Rest der Welt. 

Oldschool Sampling bei Blood Red Shoes

Mit den beiden Singles Start To End und Get Back Into Myself geben Blood Red Shoes einen ersten Einblick in ihr neues Werk – und bekräftigen zugleich das zentrale Motiv des Albums: einsam, aber gemeinsam. Start To End legt dabei mit kantigen, breiten Gitarrenmelodien vor. Der Song wirkt sperrig und spielt immer wieder mit unheimlichen Spannungsmomenten. Dabei singen Blood Red Shoes hier in einem wechselseitigen Duett. Ihre Stimmen umspielen einander lieblich und bilden einen starken Kontrast zu den verzerrten E-Gitarren.

Get Back Into Myself hingegen wirkt etwas sphärischer. Obwohl der Song mit intensiven Drums loslegt, fahren diese in den Strophen zurück. Hier säuselt Laura-Mary Carter regelrecht und der Chorus besteht aus melodischen, catchy Instrumentals und verzichtet auf den Gesang. Get Back Into Myself zählt zu den ersten Songs, die für das Album entstanden sind. Inspiriert von Künstlern wie DJ Shadow und Portishead experimentierte Blood Red Shoes dabei mit den Möglichkeiten früher digitaler Sampling-Technologien. Beide Titel trumpfen mit klassischem Blood-Red-Shoes-Sound auf und verkörpern alles, was Laura-Mary Carter und Steven Ansell bei ihren Fans so beliebt gemacht hat.

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