Agnes Obel im Interview: „In uns allen steckt ein Neuanfang“

Agnes Obel
Foto: Alex Brüel Flagstad

Mit The Meaning Of Flowers veröffentlicht Agnes Obel ein neues Album, auf dem sie fremde Klang- und Ideenwelten erkundet. Warum ihre Schwangerschaft dafür der Ausschlaggeber war und sie die neuen Songs dennoch nicht als Mutterschaftswerk verstanden haben will, erklärt sie uns im Interview.

Das neue Album von Agnes Obel kommt mit einer Literaturliste. Komponist John Cage, Sci-fi-Autorin Octavia Butler, Theoretikerin Hannah Arendt und die früheste Autorin der Geschichte, Enheduanna, reihen sich hier aneinander – Schriftsteller:innen der verschiedensten Bereiche und Zeitalter, die in den vergangenen Jahren das Denken der Komponistin, Musikerin und Produzentin geprägt und ihr Inspiration für existenzielle Überlegungen geliefert haben.

Daraus wäre bei vielen anderen ein verkopftes, schweres Album geworden. Nicht bei Agnes Obel. Die dänische Wahlberlinerin schafft mit einer Menge Neugierde und Experimentierlust intuitive, leichte und wundersame Songs, die die Ungewissheit und Magie des Lebens und Universums zelebrieren. The Meaning Of Flowers – erneut im Alleingang von Obel geschrieben, arrangiert, aufgenommen, produziert und gemischt – zapft eine Lebensenergie an, die seit Jahrtausenden resoniert, um über Geburt, Transformation und Verbundenheit zu sinnieren. Der Anlass dafür war persönlich: Agnes Obels erste Schwangerschaft. Das Ergebnis hat jedoch eine universelle Kraft.

Agnes, seit deinem letzten Album sind sechs Jahre vergangen, in denen sich die Welt, aber auch dein Leben stark gewandelt haben. Wie war diese Phase für dich kreativ?

Für mich war diese Zeit auf eine merkwürdige Weise sehr befreiend, weil sich die Dinge, die mich antreiben, verändert haben. Ich hatte immer einen sehr starken Drang, den perfekten Song zu schreiben, was auch immer das sein mag. So etwas gibt es eigentlich gar nicht, aber das war für mich immer das Wichtigste. Mein Erwachsenenleben drehte sich hauptsächlich darum, und in den letzten fünf, sechs Jahren war das anders. Es ist, als hätte ich diesen Drang ein bisschen losgelassen, und das hat mir mehr Raum zum Experimentieren gegeben.

Gerade durch den Stillstand der frühen Pandemiephase wurden viele Künstler:innen veranlasst, ihre Arbeit und Ambitionen zu überdenken …

Mir ist schon sehr früh klar geworden, dass ich eigentlich ein Studio-Mensch bin. Ich liebe es, Platten aufzunehmen. Befreundete Musiker:innen haben das Auftreten und das Touren vermisst, und ich dachte mir: „Ich vermisse das überhaupt nicht.“ (lacht) Mir wurde klar, was mir an der ganzen Sache gefällt: Ich mag es, ein kleines Universum zu erschaffen, und die Geschichten zu entwickeln, die man damit klanglich, durch die Produktion und das Songwriting erzählen kann. Mir wurde also viel klarer, was mir gefällt, und ich versuche jetzt mehr, meine Zeit sinnvoll zu nutzen, anstatt einfach nur dem zu folgen, was von mir erwartet wird.

Agnes Obel im Circle Store:

Hast du also deine Herangehensweise an Live-Auftritte geändert?

Ja, mir ist zunehmend wichtig, dass jede Show im wahrsten Sinne des Wortes live ist. Jedes Konzert ist einzigartig. Es gibt immer eine Angst vor Fehlern, die einen vielleicht dazu verleitet, mit einem Clicktrack im Ohr zu spielen oder mit einem Backingtrack. Ich habe zum Beispiel früher mit einem Metronom gespielt. Nun dachte ich mir: „Nein, das will ich nicht. Wenn es heute langsam sein soll, dann ist es langsam, und morgen wird es viel schneller sein.“ Ich wollte auch ein Element der Improvisation einbringen und die Show lockerer gestalten, damit sie mir mehr Spaß macht. Die Visuals, also die Projektionen, sollen im Moment entstehen. Es soll ein Raum geschaffen werden für das Magische an Live-Musik und Konzerten – nämlich genau diesen Moment, der einfach passiert. Wir sind gerade von einer sehr langen Tour zurückgekommen, die mir tatsächlich Spaß gemacht hat, weil jede Show anders war als die vorherige. Ich wusste nie so recht, wohin es geht, und das war cool. Und ich muss auch sagen, dass wir zu fünfzig Prozent neues Material gespielt haben, und das macht mir unglaublich viel Spaß. Die Stimmung unterscheidet sich sehr von meinem bisherigen Repertoire, und es ist toll, damit zu spielen.

So wie du es beschreibst, hängt das damit zusammen, den eigenen Perfektionsdrang loszulassen. Bist du von Natur aus eine Perfektionistin?

Ich glaube schon. Was auch immer Perfektion sein mag. Wenn ich zu einer Show gehe, interessiert mich Perfektion nicht. Ich möchte die Menschen auf der Bühne spüren – und eigentlich machen all die Dinge, die wir für die Perfektion tun, das nur schwieriger. Die Fehler sind ja oft das Interessanteste, was passiert. Aber mir ist auch klar, dass ein gewisses Maß an Perfektionismus gut sein kann für den Antrieb, sich selbst übertreffen zu wollen. Seit ich meine Tochter habe, denke ich aber, es gibt so viel mehr im Leben, und es könnte sein, dass man bei diesem Streben nach Perfektion eigentlich das Wesentliche verpasst.

The Meaning Of Flowers scheint diese Imperfektion und Ungewissheit als ein Geschenk darzustellen, das man annehmen sollte.

Genau. Wir sind hier auf diesem Planeten im Weltraum, und dem Universum ist das völlig egal. Wir sind winzig, und es fällt uns unglaublich schwer zu verstehen, was alles passiert. Um die Komplexität zu reduzieren, stecken wir Dinge in Schubladen, und sobald man das tut, fängt man auch an, lächerliche Vorstellungen davon zu entwickeln, was Perfektion ist. Ich finde es gut, sich bewusst zu machen, dass diese Dinge relativ sind, einfach mal Abstand davon zu nehmen und ein bisschen liebevoll darüber zu lachen. Das ist alles nicht so wichtig.

Die Songs von The Meaning Of Flowers sind über mehrere Jahre entstanden. Wie wurde daraus schließlich ein Album?

Sobald ich wusste, dass ich schwanger war, spürte ich, wie sich mein Denken veränderte, und ich wusste, dass ich das irgendwie festhalten musste. Der erste Song, den ich geschrieben habe, war The Meaning Of Flowers, und dann habe ich während der Schwangerschaft und auch danach noch eine ganze Reihe von Songs geschrieben. Diese ganze Erfahrung war so reichhaltig, und es gab so vieles, das ich nicht verstand – es war ein fruchtbarer Boden, den es zu erkunden galt. Ich verstand nicht, was vor sich ging, aber ich konnte versuchen, diese Gefühle zu beschreiben und eine Sprache dafür zu finden. Also war ich offen für Experimente, und schon 2023 wurde mir klar: Okay, ich habe hier ein wirklich interessantes Album. Aber dann habe ich auch noch viele weitere Songs geschrieben, die nicht auf diesem Album sind. Die Auswahl und Fertigstellung hat allerdings etwas länger gedauert, weil ich neue Dinge ausprobiert habe – ich habe Schlagzeug aufgenommen und einige Synthesizer verwendet. Es war so, als müsste jeder Song einen kleinen Prozess durchlaufen, in dem ich die richtige Produktion und die richtige Art und Weise, die Geschichte zu erzählen, festlegen musste. Viele der Techniken, die ich verwendet habe, waren ganz neu für mich.

Der Arbeitstitel des Songs The Meaning Of Flowers war „The Miracle That Saves the World“ – eine Referenz an Hannah Arendt. Warum hast du den Titel geändert, und warum ist „The Meaning of Flowers“ der beste Titel, um dieses Album zu repräsentieren?

Ich habe Carl Sagan schon immer geliebt. Er sagt so viele schöne Dinge, die für mich, seit ich meine Tochter habe, wirklich Sinn ergeben. Zum Beispiel, dass der Kosmos in uns allen steckt und dass das Universum unser Bewusstsein nutzt, um sich selbst zu verstehen. Ich finde es schön, darüber nachzudenken, wie unermesslich groß das Universum ist, und dass unsere winzigen Existenzen wie ein Spiegel dieser Unermesslichkeit sind. Deshalb suchte ich im Grunde nach einem Bild für diese Spiegelung der Unermesslichkeit und Komplexität des Lebens in seinen vielen Formen, und ich fand, dass die Blume ein schönes Bild dafür war, weil sie ein ganz zentrales kleines Element im System des Lebens ist. Blumen sind vergänglich und verschwinden, aber wir wissen, dass sie immer wiederkommen.

Vor deiner Schwangerschaft hast du dich eher mit dem Themenkomplex Technologie beschäftigt …

Ich kam von einer Tour nach Hause und wegen Covid war alles geschlossen, also fing ich an, an einem Album zu arbeiten. Das mache ich eben, wenn ich sonst nicht weiß, was ich tun soll. (lacht) Es war ein Album über Technologie, und ich bin froh, dass ich es nicht gemacht habe, denn wir stecken jetzt mittendrin. Es hieß „The Inversion“ und sollte von der Umkehrung handeln, wenn es online mehr gefälschte Inhalte als echte gibt. Wir sind tatsächlich schon an diesem Punkt angekommen, also wäre es gar nicht mehr so originell. Damals, im Jahr 2020, war diese ganze KI-Sache noch kein so großes Thema. Ich bin froh, dass ich das Album nicht fertiggestellt habe, aber es war nicht so, als hätte ich eine Wahl gehabt. Ich habe mich plötzlich in einer anderen Situation wiedergefunden und meine Gedanken waren so sehr darauf konzentriert, meine Gefühle und Erfahrungen zu verarbeiten, dass es mir irrelevant erschien, dieses Album zu machen. Aber ich habe trotzdem die Synthesizer und das Material verwendet, das ich ursprünglich für das andere Album geplant hatte. Ich habe zum Beispiel viele Bass-Synthesizer eingesetzt, weil es mir passend erschien.

Gab es eine bestimmte Stimmung oder einen Gesamtklang, den du für das Album im Sinn hattest?

Nicht als Ganzes betrachtet. Ich wollte einfach sehen, ob ich einigen dieser Dinge nahekommen könnte, die mich umtrieben. Ob ich zum Beispiel einen Song schreiben könnte, der diese Energie widerspiegelt, die alles Lebendige durchströmt. Welche Art von Klängen wäre das? Ich habe einfach geschaut, wohin mich diese Experimente führen würden, und wusste nicht, wo ich am Ende landen würde. Dass es da etwas zu entdecken gab, war mir klar.

Synthesizer eröffnen so viele Richtungen, in die ein Klang führen kann. Wie hast du diese Sounds gefunden?

Bei Laymelli etwa stand am Anfang eine Hook, von der ich das Gefühl hatte: „Oh, das ist wunderbar hypnotisch.“ Dann habe ich angefangen, mit diesem Shaker-Sound zu arbeiten, der klingt wie Insektenflügel. Das war alles sofort klar und wurde zur Leitidee dieses Songs. Aber die richtigen Bilder, den Text, die Stimme dafür zu finden, das hat länger gedauert. Bei Gemini habe ich einfach mit einem Harfenklang gespielt, den ich auf einem meiner Keyboards hatte, und dann hatte ich diese brasilianischen Trommelaufnahmen, die ich bearbeitet und drübergelegt habe. Ich fing an darüber zu singen und dachte: „Oh mein Gott, das ist wunderbar chaotisch und verrückt. Ich liebe es.“ Wie bei Laymelli sollte es darum gehen, die Ursprünge des Lebens zu verstehen, aber auch, wie komplex unser Universum ist. Biologie ist in gewisser Weise ein Spiegel der Komplexität des Universums und davon, wie chaotisch es ist. Also wollte ich, dass es ein bisschen lustig klingt und die Drums verrückt und ungezügelt sind, denn so fühlte sich diese Erfahrung für mich an. Oft weiß ich aber gar nicht, wie eine Idee eigentlich beginnt – es ist so ein Huhn-Ei-Szenario.

Du arbeitest auf diesem Album mit gepitchten Vocals. Sind das verschiedene Persönlichkeiten, die zum Vorschein kommen?

Sozusagen. Für Laymelli wollte ich etwas, das nicht nach mir klang, um diese Lebensenergie zu imitieren, die ich mit dem Song vermitteln wollte. Ich fand, dass es etwas überzeugender wirkt, wenn ich meine Vocals tiefer stimme, genauso wie die Synths, damit es etwas eiernder klingt. Und bei Deem Me habe ich es gemacht, weil ich das Gefühl hatte, dass es dadurch etwas unheimlicher klang. Mit meiner normalen Stimme hätte es eher wie ein Schlaflied gewirkt. Der rote Faden ist immer das, was für den Song funktioniert, und das ist bei jedem Song anders. Bei manchen Songs geht es sehr stark um mich – da ergibt es Sinn, dass ich meinen eigenen Sound beibehalte. Und dann gibt es andere Songs, in denen es eigentlich gar nicht um mich geht. Vielleicht hatte ich einen Einfall, aber ich hoffe, daraus entsteht etwas, das über mich hinausgeht. Dann ist es schön, einen Weg zu finden, mich herauszunehmen. Man könnte es wohl auch anders machen, mit einem anderen Effekt. Aber irgendwie mag ich diesen Sound auch. Manchmal habe ich das Gefühl, ich klinge ein bisschen wie Scott Walker oder jemand aus einer anderen Zeit.

Für dieses Album war Hannah Arendts Konzept der Natalität wichtig.

Ja, als ich schwanger wurde, wurde das für mich richtig interessant. Ich war schon sehr früh fasziniert davon, wie viel Leben es überall gibt – in den Bäumen und im Gras, in allem; wir haben all dieses Leben, und wir halten es für selbstverständlich, dabei ist es so vergänglich. Es ist einfach da, für eine kurze Zeitspanne, und das ist so ein Geschenk. Ich dachte mir: Dazu muss ich doch irgendwas in der Philosophie finden. Jemanden, der erklären kann, was das ist. Ich habe gesucht, aber vergeblich. Ich hatte das Gefühl, dass es in der Musik manchmal besser zum Ausdruck kommt. Ich erinnere mich zum Beispiel, dass ich nur Debussy gehört habe, als meine Tochter zur Welt kam. Aber dann bin ich auf Hannah Arendt gestoßen, deren Arbeit ich ein wenig aus der Uni kannte. Es fällt mir ziemlich schwer, sie zu lesen, aber ich stieß auf diesen Gedanken zur Natalität, der sich nicht auf den Tod konzentriert, sondern auf die Geburt. Wir alle wurden geboren – und wir haben das Potenzial, jeden Tag wiedergeboren zu werden. In uns allen steckt ein Neuanfang. Das ist so hoffnungsvoll und wunderschön.

Diese Idee steht im starken Kontrast zu dem morbiden Weltuntergangsgefühl, das uns gerade sehr auf den Tod und das Ende von Dingen fixiert.

Arendt hat das nach dem Zweiten Weltkrieg geschrieben. Es steht meiner Meinung nach wirklich im Gegensatz zu einer Philosophie, die sich sehr auf den Tod konzentriert, und ich fand das sehr humanistisch. Ich habe auch einen anderen Philosophen namens Emanuele Coccia gelesen, der über das Leben der Pflanzen und die Kräfte der Natur schreibt; darüber, wie man das Leben auch auf eine viel umfassendere Weise betrachten kann – jenseits unserer Geburt und unseres Todes. Es hat diese Verbundenheit, die ich auch erlebt habe, sehr gut auf den Punkt gebracht. Unser Sauerstoff wird von Bäumen und Pflanzen produziert – wir atmen im Grunde ihre DNA ein, und wir sind so miteinander verbunden. Wir sind besessen von Individualismus, aber alle Kategorien, die wir uns ausdenken, versuchen lediglich, die Komplexität unserer Welt zu vereinfachen.

Es fiel mir jedoch auf, dass über die Geburt in der Philosophie nicht mehr geschrieben wird. Es sollte ein universelles Thema sein, aber es wird irgendwie als weiblich kodiert – dabei werden Männer doch auch geboren. Ich versuche deswegen auch, das Wort „Mutterschaft“ für dieses Album zu vermeiden. Ich hoffe, dass ich über etwas Universelles sprechen kann, das über meine eigene Erfahrung und mein Geschlecht hinausgeht und auf uns alle zutrifft. Ich möchte auch noch hinzufügen, dass Hannah Arendt nie ein Kind hatte und dennoch dieses wunderschöne Potenzial in der Geburt sah – als Bild oder Metapher für das Potenzial der Neuanfänge, das wir alle in uns tragen.

Du verbindest auf dem Album verschiedene Ansätze miteinander: Philosophie, Wissenschaft und Biologie, Mythologie, Instinkt und eigene Erfahrung. Ich glaube, wenn wir jemals etwas verstehen wollen, ist das der einzige Weg.

Ja, da hast du total recht. Das habe ich auch durch meine Tochter gelernt. Früher war ich eher ein naturwissenschaftlich orientierter Mensch. Und weil ich nichts über dieses Thema finden konnte, habe ich auch angefangen, spirituelle Texte zu lesen. Es gibt viele Ansätze, die man nutzen kann, um unsere Welt zu verstehen. Man findet sie in der Mystik und in alten Gedichten. Das alles hat mir definitiv die Augen dafür geöffnet, dass es viel mehr gibt, als wir mit unserem Verstand begreifen können.

Dieses Album ist sehr lebensbejahend. Aber siehst du darin auch Dunkelheit?

Ja, es kann kein Licht ohne Dunkelheit geben. Jetzt verspüre ich mehr Angst davor, etwas zu verlieren. Wenn man das Leben mehr liebt, passiert das automatisch. Früher war mir alles noch ein bisschen egal und das war vielleicht auch eine Stärke, die ich jetzt nicht mehr habe. Es macht mich in gewisser Weise verletzlicher. Ich habe zum Beispiel eine riesige Angst vor dem Klimawandel und davor, was wir den zukünftigen Generationen hinterlassen. So etwas hatte ich früher nicht so stark. Manches ist also definitiv nicht einfacher.

Ist das ein Themenkomplex, der dich noch für ein paar Alben beschäftigen wird, oder bist du gedanklich schon ganz woanders?

Nun, die Sache ist die: Ich habe so viel Material. Es war eine sehr kreative Phase, und ich habe das Gefühl, dass ich quasi zweieinhalb Alben gemacht habe. Im Moment überlege ich also, was ich mit all dem übrig gebliebenen Material machen soll, das es nicht auf das Album geschafft hat – ob ich es fertigstellen und veröffentlichen soll. Ich muss mich noch entscheiden.

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