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Bruce Springsteen trat in der vorletzten Ausgabe von The Late Show auf, spielte Streets of Minneapolis und richtete klare Worte an Moderator Stephen Colbert – zwei Tage vor dem Finale der Sendung, das heute Abend auf CBS ausgestrahlt wird.
Bruce Springsteen: „Ein Präsident, der keinen Witz verträgt“
Vor seinem Auftritt wandte sich Bruce Springsteen direkt an Stephen Colbert: „Ich bin heute Abend hier, um Stephen zu unterstützen – weil du der erste Mensch in Amerika bist, der seine Show verloren hat, weil wir einen Präsidenten haben, der keinen Witz verträgt. Und weil Larry und David Ellison das Gefühl haben, dass sie ihm in den Hintern kriechen müssen, um zu bekommen, was sie wollen. Das sind kleingeistige Menschen. Sie haben keine Ahnung, worum es bei den Freiheiten dieses schönen Landes gehen soll.“
Streets of Minneapolis ist Bruce Springsteens Reaktion auf den Tod von Renée Good und Alex Pretti durch ICE-Beamte. Am Vorabend hatte Colbert gemeinsam mit David Byrne Burning Down the House von den Talking Heads gespielt – ebenfalls vor vollem Haus und unter tosendem Applaus.
Colbert wird abgesetzt
CBS hatte im Juli 2025 angekündigt, The Late Show im Mai 2026 einzustellen. Offiziell nannte der Sender wirtschaftliche Gründe. Die Entscheidung fiel unmittelbar nachdem Colbert den 16-Millionen-Dollar-Vergleich scharf kritisiert hatte, den CBS-Mutterkonzern Paramount mit Donald Trump (der von Bruce Springsteen regelmäßig kritisiert wird) geschlossen hatte – um einen anhängigen Genehmigungsprozess für den Verkauf an Skydance Media nicht zu gefährden.
Trump kommentierte die Absetzung auf Truth Social: „Ich liebe es total, dass Colbert gefeuert worden ist. Sein Talent war noch kleiner als seine Einschaltquoten.“ Tatsächlich hatte Colbert seinen Sendeplatz zuletzt mit rund 2,4 Millionen Zuschauer:innen pro Folge gewonnen – als einzige Late-Night-Show, die in diesem Jahr Zuschauer hinzugewann. Bruce Springsteen war oft bei Stephen Colbert als Stargast aufgetreten.
Bruce Springsteen vs. Donald Trump: Keine Freundschaft
Bruce Springsteen und Donald Trump verbindet eine lange Geschichte gegenseitiger Abneigung. Trump hat Springsteens Musik wiederholt bei Wahlkampfveranstaltungen eingesetzt – ohne Genehmigung, gegen den ausdrücklichen Willen des Musikers. Springsteen hat Trump öffentlich als Bedrohung für die amerikanische Demokratie bezeichnet und ihn 2020 in einem Radiobeitrag direkt aufgefordert, das Weiße Haus zu verlassen. Sein Song Streets of Minneapolis, den er bei Colbert spielte, ist Teil dieser politischen Haltung – eine direkte Reaktion auf Todesfälle, die Bruce Springsteen der Einwanderungspolitik der Trump-Regierung anlastet.