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Mit THE KING feierten De Staat bereits das Ende ihrer Pause, nun legen sie nach: Mit der Single THE FIRE gibt es auch das Versprechen auf ein neues Album.
De Staat planen selstbetiteltes Album
Die Niederländische Art-Rock-Band De Staat hält sich trotz ihres großen Erfolgs sonderbarerweise als Geheimtipp der Rockszene. Nun verkünden sie den Release eines neuen Albums. Am 18. September soll die selbstbetitelte De-Staat-Platte herauskommen. Im April veröffentlichten sie bereits den Titel THE KING – der erste musikalische Release nach zwei Jahren Pause. Die Band wird vor allem für ihre stilistische Offenheit, die an Grenzenlosigkeit grenzt, gefeiert und geliebt. THE KING klang erwartbar wüst und stürmisch, THE FIRE legt natürlich nach. Es ist ein treibender Track mit konfrontativer Botschaft.
De Staat erklären zur neuen Single: „In THE FIRE geht es um die tröstliche Annahme, dass die Katastrophen dieser Welt sicher auf der anderen Seite des Bildschirms bleiben. Wir verharren in diesem stillen Raum zwischen Wissen und Handeln – und von dieser Seite aus ist es leicht, das eine mit dem anderen zu verwechseln.“
Kritik für AI-Nutzung
Unterstützt von starken Drumschlägen startet der Titel in einen schwungvollen Singsang, der wie immer kritisch von dem Feuer erzählt, das anderorts wütet. Ironisch singt die Band: „I wouldn't worry ’bout the fire / It’s only burning overseas“. Die neue Single kam mit einem Video, das die Band in verschiedensten Szenarien zeigt, die in Explosionen und dystopischen Bränden enden. Dabei führte Frontmann Torre Florim gemeinsam mit Matties Grooten Regie. Allerdings nutzte das Team für diese Inszenierung auch Künstliche Intelligenz, was die kritische De-Staat-Hörerschaft in den Kommentaren ankreidet. Schließlich ist die Rockband für ihre messerscharfen Kommentare bekannt – unter anderem auf den Mediendiskurs.
Themen wie Macht, Manipulation, Desinformation und Autokratie tauchten bereits zuvor im Werk von De Staat auf, sollten aber auf dem selbstbetitelten, kommenden Album mit noch mehr Dringlichkeit behandelt werden. Frontmann Torre Florim sagt über das Album: „Als Band haben wir uns schon oft mit Themen wie Macht, Glauben und der zunehmend verschwimmenden Grenze zwischen Realität und Fiktion auseinandergesetzt. Die heutige Welt hat uns noch tiefer auf diesen dunklen Pfad geführt, und plötzlich hat es den Anschein, als hätte der Name, den wir uns vor 25 Jahren ausgedacht haben, eine tiefere Bedeutung angenommen. Als hätten wir unbewusst die ganze Zeit darauf hingearbeitet. Deshalb heißt unser siebtes Album De Staat.“
De Staat auf Tour:
27.10. Heidelberg
28.10. Köln
30.10. Hamburg
31.10. Berlin
02.11. München
04.11. Zürich
05.11. Nyon