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Die Musikwelt trauert um eine Drumlegende. Der amerikanische Schlagzeuger und Session-Musiker James Gadson ist am 2. April 2026 im Alter von 86 Jahren gestorben. Seine Ehefrau Barbara bestätigte die Nachricht gegenüber Rolling Stone und erklärte, dass Gadson kürzlich eine Operation über sich ergehen lassen musste und einen schweren Sturz erlitt, bei dem er sich den Rücken verletzt hatte.
James Gadson: Ein wunderbarer Mann
Barbara beschrieb ihren verstorbenen Ehemann mit den Worten: „Er war ein wunderbarer Mann. Ein großartiger Ehemann, Vater, Großvater, Urgroßvater – und verdammt noch mal ein großartiger Schlagzeuger."
Auch die Musikerkolleg:innen würdigten das Erbe von James Gadson. Questlove schrieb auf Instagram: „Einige Schlagzeuger sind soulvoll. Einige sind funky. Einige rocken. Einige swingen – aber KEIN Schlagzeuger hat die Kunst des Breakbeat-Schlagzeugs so beeinflusst wie James Gadson."
Seine Drogenprobleme waren bekannt
James Gadson wurde am 17. Juni 1939 in Kansas City, Missouri geboren und spielte mit der ersten Besetzung von Charles Wright's Watts 103rd Street Rhythm Band, mit denen er zwischen 1968 und 1970 drei Alben aufnahm. Er wurde besonders bekannt durch sein Drumming auf Bill Withers' Album „Still Bill" von 1972.
Sein Schlagzeugspiel war auf Hit-Aufnahmen wie der Jackson 5s „Dancing Machine", Gloria Gaynors „I Will Survive" und Diana Ross' Disco-Hit „Love Hangover" zu hören. Später spielte Gadson mit Beck, Kelly Clarkson, Justin Timberlake und vielen anderen Top-Künstlern zusammen. Seine Fähigkeit, sich in unterschiedliche Musikstile einzufühlen, machte James Gadson zu einem der gefragtesten Session-Musiker seiner Zeit. Ray Parker Jr., mit dem Gadson über 50 Jahre zusammenarbeitete, fasste sein Vermächtnis zusammen: „Er hat die Welt verändert." Gadson wird als einer der einflussreichsten Schlagzeuger in der Geschichte der Soul-, Funk- und R&B-Musik in Erinnerung bleiben.