Ian McCulloch von Echo & The Bunnymen live
Foto: Scott Dudelson/WireImage

Echo & The Bunnymen: Erstes Album seit zwölf Jahren, „Apples For Isaac“, kommt

Es ist schon zwölf Jahre her, dass es ein neues Studioalbum von Echo & The Bunnymen gab. Mit Apples For Isaac geht es aber am 18. September weiter; die Single Brussels Is Haunted erschien nun. Auf der Platte spielte der mittlerweile verstorbene Blondie-Drummer Clem Burke.

Seit Meteorites (2014) veröffentlichten die New-Wave-Legenden Echo & The Bunnymen zwar diverse Remasters, Live-Alben und mit der Compilation The Stars, the Oceans & the Moon einige Neuinterpretationen – aber neue Songs nicht. Doch das hat nun ein Ende, wie Echo & The Bunnymen mit der Single Brussels Is Haunted bekanntgeben.

Ein neues Album namens Apples For Isaac steht für den 18. September in den Startlöchern. Die Platte mit schönem, gemaltem Albumcover wie aus einem Kinderbuch gibt’s schon jetzt zum Vorbestellen.

Das neue Album von Echo & The Bunnymen gibt’s hier:

Warum dauerte das so lang?

Live haben Echo & The Bunnymen in den letzten Jahren noch fleißig weitergespielt. Fehlten für ein Album aber die Ideen oder war der Anspruch zu hoch? „Ich glaube, Covid hatte etwas damit zu tun“, erklärte Frontmann Ian McCulloch letztens im Interview mit Mojo. „Aber ich wollte auch einfach, dass textlich alles Sinn ergibt – oder eine kryptische Bedeutung hat. Was für ein Satz.“

Auf Apples For Isaac habe die Band diesen Anspruch aber nun endlich umgesetzt, erklärte McCulloch weiter: „Mehr als bei jeder anderen Platte, an die ich mich erinnern kann, klingt sie tatsächlich so, wie ich sie in meinem Kopf gehört habe.“

Comeback mit verstorbenem Blondie-Drummer

Die erste Single Brussels Is Haunted klingt auf jeden Fall schon mal nach den Echo & The Bunnymen, die man kennt: New Wave, vorbeiziehende Gitarren, leichte Wehmut und Freude zugleich, ein bisschen Erinnerung an U2 – mit denen Echo & The Bunnymen ja einst eine Rivalität führten. Der Song vermischt Erinnerungen an frühe Konzerte in Brüssel, an die dortige Szene, an tragisch gestorbene musikalische Helden wie Ian Curtis, und zugleich die Europa-Politik. Diese Mischung macht die Stadt so haunted.

Ein anderer musikalischer Held ist posthum auf dem Album zu hören: Clem Burke, der einstige Drummer von Blondie. Burke war schon lange mit der Band befreundet und spielte auf fast allen Songs der neuen Platte. Doch während der Entstehung verstarb er 2025 im Alter von 70 an Krebs.

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