Featured Image
Foto: HARALD SCHNEIDER / APA / AFP via Getty Image

ESC 2026: Das musst du zum Musikspektakel in Wien wissen

Im Mai ist es wieder soweit: Der Eurovision Song Contest steht an, dieses Jahr in Österreich. Aber wie läuft das ab? Und warum gab es so viel Diskurs und Boykottankündigungen? Hier ist alles, was man zum ESC 2026 wissen muss.

Wann und wo findet der ESC 2026 statt?

Dieses Jahr wird der ESC in der Wiener Stadthalle ausgetragen. Der Tag des großen Finales ist der 16. Mai; die beiden Halbfinal-Runden finden am 12. und 14. Mai statt. Für alle Shows sind die Tickets bereits ausverkauft.

Wer moderiert die ESC-Shows?

Für die Moderation des ESC 2026 sind dieses Jahr zwei österreichische Persönlichkeiten zuständig: Michael Ostrowski (Schauspieler, Drehbuchautor) und Victoria Swarovski (Popmusikerin, Moderatorin, Model). Den deutschen Vorentschied moderieren wiederum Barbara Schöneberger und Hazel Brugger.

Wer tritt für Deutschland beim ESC 2026 an?

Wer ins Finale einzieht, wird sich noch im eben erwähnten deutschen Vorentscheid am 28. Februar herausstellen. Diese neun Acts und Songs werden antreten:

BELA – Herz
Dreamboys The Band – Jeanie
Laura Nahr – Wonderland
Malou Lovis – when I’m with you
Molly Sue – Optimist (Ha Ha Ha)
MYLE – A OK
Ragazzki (Marti Fischer und Miirtek) – Ciao Ragazzki
 Sarah Engels – Fire
 wavvyboi – black glitter

Im Vorentscheid wird sich nach den Performances zunächst eine 20-köpfige Jury aus verschiedenen ESC-Ländern für drei Favoriten entscheiden. Das Publikum wird im Anschluss darüber abstimmen, welcher der drei Acts zum ESC geschickt werden wird.

Mit 35 angekündigten Ländern zählt der Wettbewerb dieses Jahr so wenige Teilnehmer:innen wie schon lange nicht mehr. Aber warum? Viele kritisierten die Teilnahme Israels und hinterfragten, weshalb der ESC dem Land nicht bewusst die Teilnahme verwehre. Aus Protest boykottieren dieses Jahr folgende Länder den ESC: Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien. Andere Länder wie Marokko oder die Türkei zogen sich aus anderen Gründen zurück.

Von den 35 teilnehmenden Ländern stehen am Ende 25 im Finale – aber Moment, normalerweise waren das doch immer 26, oder? Stimmt, aber der Grund dafür ist, dass Spanien dieses Jahr nicht teilnimmt. Spanien ist normalerweise Teil der sogenannten „Big Five“, also der fünf Länder, die automatisch im Finale sind. Dadurch gibt es dieses Jahr nur eine „Big Four“. Auch Deutschland ist übrigens Teil davon und muss daher nicht im Halbfinale performen.

Neue Abstimmungsregeln

Der ESC hat die Regeln angepasst. Auf Publikumsseite gilt nun: Die Zuschauer:innen geben statt ursprünglich 20 nur noch zehn Stimmen ab.

Wiederum gilt aufseiten der Jury jedes Landes: Sie darf zum ersten Mal seit 2022 wieder in den Halbfinalen mitabstimmen. Das soll gewährleisten, dass nicht nur die Popularität den Teilnehmer:innen Vorteile verschafft, sondern auch der künstlerische Mehrwert beachtet wird. In Halbfinalrunden wie im Finale sind die Stimmen von Jury und Publikum 50/50 gewichtet. Außerdem: Die Jury jedes Landes wird von fünf nun auf sieben Personen angehoben, von denen zwei zwischen 18 und 25 Jahre alt sein müssen – mehr junge Impulse also.

So wird die Bühne aussehen

Ziemlich modern: eine große, gebogene LED-Fläche in Form eines Blattes, ein kreisrunder Bogen drumherum und dahinter ein Konstrukt aus goldenen Linien. Die Mischung aus runden und waagerechten Elementen steht laut dem Designer Florian Wieder für Bewegung, Verbindung und Potential. In Gedanken an den Stil der Wiener Secession aus dem Ende des 19. Jahrhunderts sollen die neuen Formen dieses Designs Konventionen brechen.

Weiter stöbern im Circle Mag:

Dein daily News-Update im Circle Mag

Bleib stets up-to-date in Sachen Musik und Popkultur mit unseren täglichen News, Reviews und Features. Viel Spaß beim Stöbern!