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Neues Material von Geese ist offenbar auf dem Weg: Die Band feierte am Sonntag in Berlin die Premiere ihrer unveröffentlichten Single Apollo.
Manchmal kündigt sich neue Musik nicht einfach mit einer Pressemitteilung an, sondern mit einem Satz, der im Raum hängen bleibt. „I’m going to the moon.“ Diese Worte wiederholt Cameron Winter immer wieder im Intro, während Geese in Berlin einen neuen Song erstmals live spielen. Der Titel lautet Apollo. Der Ort ist das Astra. Der Effekt sofort spürbar.
Zugabe wird zur Premiere
Die New Yorker Band befindet sich aktuell auf Europatour und machte am 15. März Halt in der deutschen Hauptstadt. Im regulären Set tauchte der neue Song noch nicht auf, erst im Zugabenteil ertönten bislang unbekannte Klänge auf den Gitarren von Geese. Apollo beginnt reduziert. Ein Beat, der an Krautrock erinnert, legt die Spur. Darüber schweben Gitarren, die sich weniger für klare Konturen interessieren als für Atmosphäre. Winter setzt mit seiner Stimme ein und wiederholt die zentrale Zeile.
Blick auf das nächste Kapitel
Geese sind bekannt für ihren eigenwilligen Zugang zum Rock. Ihre bisherigen Veröffentlichungen balancieren zwischen Post Punk, Art Rock und einer gewissen Unberechenbarkeit, die sich schwer kategorisieren lässt. Apollo verschiebt diese Koordinaten ein Stück weiter.
Der Song knüpft an das Material des dritten Albums Getting Killed an, das im vergangenen September erschien und einen Hype um die Kunst der Band auslöste. Gleichzeitig wirkt er wie ein Ausblick auf das, was als Nächstes kommen könnte. Noch gibt es keine offizielle Ankündigung für eine Veröffentlichung. In Berlin ließ sich jedoch bereits erahnen, wohin die Reise geht.