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Rock'n'Roll all nite – wenn schon nicht in analog, dann zumindest mit Avataren. KISS kommen zurück, in Avatar-Form und mit großem Spektakel. Was ABBA mit Voyage vormachten, wollen Gene Simmons, Paul Stanley & co. auch können. Wie US-Medien wie Blabbermouth berichten, soll es nun bald soweit sein.
Infos zur Avatar-Show
Ab 2028 soll in Las Vegas eine permanente KISS-Avatar-Show an den Start gehen – die erste große US-Produktion von Pophouse Entertainment, dem schwedischen Musikinvestment-Unternehmen, das auch hinter ABBA Voyage steht. Pophouse hatte die Songrechte, den Bandnamen sowie Bild- und Persönlichkeitsrechte für einen kolportierten Betrag von über 300 Millionen Dollar erworben.
Die Show soll nicht nur Klassiker abdecken. Gene Simmons kündigte gegenüber Pollstar auch neues Material an: „Ihr werdet all das bekommen – und außerdem neue Songs.“ Auf Nachfrage präzisierte er: „Von uns geschrieben. Wir haben Songs fertig.“ Paul Stanley ergänzte, es werde „alle Klassiker der Jahre und einige Überraschungen“ geben.
Gene Simmons: „Sphere wird wie ein Furz aussehen“
Anders als ABBA Voyage, das eine realistische Rekonstruktion einer Seventies-Konzertshow bietet, gehen KISS einen anderen Weg. Die Avatare, die beim letzten Konzert der Band am 2. Dezember 2023 in der New Yorker Madison Square Garden zu sehen waren, präsentierten die Band als acht Meter große Superhelden – feuerspuckend, Blitze schießend, über dem Publikum schwebend. Pophouse-CEO Jessica Koravos beschreibt die aktuelle Entwicklung als „verrückte 4D-Achterbahnfahrt durch die KISS-Hits und Comic-Welten“. Kreativchef ist Thierry Coup.
Simmons verglich die geplante Show mit der Las-Vegas-Sphere. Die Avatar-Show werde die Sphere „wie einen Furz aussehen lassen“. Stanley blieb etwas nüchterner und hatte die Sphere zuletzt als ungeeignet bezeichnet, weil dort die Band optisch zur Nebensache werde.