Zum ersten Mal hat sich Lola Young zu ihrem Zusammenbruch auf der Bühne vor einigen Monaten geäußert. Offensichtlich war die Lage ernster als bisher angenommen.
Lola Young hat erstmals Klartext über ihren Zusammenbruch auf der Bühne vergangenen September gesprochen und dabei auch ihre Kokainsucht nicht verheimlicht. Die Sängerin befürchtete, dass sie gestorben wäre, wenn sie sich nicht von der Musik zurückgezogen und ihre Sucht bekämpft hätte, nachdem sie letztes Jahr beim All Things Go in New York auf der Bühne zusammengebrochen war.
Der Zusammenbruch der in London geborenen Young führte dazu, dass sie alle ihre geplanten Konzerte für die „absehbare Zukunft” absagte, um sich auf ihre Genesung zu konzentrieren. Monate später kehrte sie mit einem Auftritt bei den Grammys ins Rampenlicht zurück, wo sie ihren ersten Preis für die beste Pop-Solo-Performance für die Single Messy entgegennahm.
Lola Young ist clean
Die Künstlerin hatte sich zuvor in eine Entzugsklinik begeben, um ihre Kokainsucht zu bekämpfen. Über die Reaktionen, denen sie nach ihrem Rückzug aus dem Showgeschäft ausgesetzt war, sagte Young nun gegenüber Rolling Stone: „Es gab eine Menge Hass, aber wisst ihr was? Scheiß drauf.” Sie fügte hinzu: „Eine Pause zu machen war eine Entscheidung, die ich treffen musste. Was hätte ich sonst tun sollen? Sterben? Das war die Realität, in die mich meine Sucht geführt hätte.”
Später sagte sie: „Ich habe mich dafür entschieden, mir selbst zu schaden und mich selbst zu sabotieren, und ich habe mich auch dafür entschieden, auf die Bühne zu gehen und aufzutreten.“ Das ging aber eben nur bis letzten September. Danach folgte ein Wendepunkt in YoungsLeben. „Ich bin sehr dankbar, dass es passiert ist, denn es war ein Wendepunkt, der es mir ermöglichte, heute hier zu sein, besser für meine Fans, besser für die Zukunft und besser für mich selbst zu sein.“