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Newcomeralarm: Alice Costelloe verzaubert mit einer weiteren Single
Im Januar wird Alice Costelloe in London gleich mehrere ausverkaufte Shows spielen und liegt damit weit vorn, auf der Liste der Namen, die für 2026 wichtig werden könnten. Der brandneue Titel Anywhere Else untermauert dies besonders.
Was hat dem aktuellen britischen Folk-Pop gefehlt? Na klar: Flötensolis – und zwar von einer simplen Blockflöte. Das wollt ihr nicht glauben? Dann habt ihr wahrscheinlich noch nicht in die Musik von Alice Costelloe reingehört. Die Musikerin tritt in die Fußstapfen von Billie Marten, Laura Marling, Flyte und klingt doch ganz einzigartig. Die neuste Single Anywhere Else zeigt das verspielte Songwriting von Costelloe noch einmal auf besonders schöne Art und Weise. Wie auch schon die Debüt-EP When It’s Time hat die Alice Costelloe mit Mike Lindsay – bekannt für seine Arbeit mit Laura Marling, Jon Hopkins und anderen – in seinem Studio MESS in Margate zusammengearbeitet. Im Februar 2026 erscheint dann endlich das erste große Album via Moshi Moshi Records
Den Weg des geringsten Widerstands
Noch prominenter als sonst hat Alice Costello auf dieser Single die Flöten eingesetzt. Sie sind das Herzstück dieses Liedes, das davon klagt, genug zu haben. Mit mehreren Flötenstimmen entsteht ein wunderbarer barocker Chor, der dieses kleine feine Folk-Pop-Stück erstrahlen lässt. Sie beschreibt das Songwriting des Titels als einfach und natürlich. „Die Melodien auf der Blockflöte waren das Erste, was ich spielte, und es fühlte sich wirklich so an, als würde ich einfach alles schreiben, was mir in den Sinn kam, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was cool war oder was andere Leute machten. Ich beschloss, dass ich wollte, dass sich das gesamte Album so anfühlt – dass ich einfach immer den Weg des geringsten Widerstands gehen würde, sowohl beim Klang als auch beim Thema“, erzählt Costelloe.
Noch bevor im kommenden Jahr das Debütalbum Move On With The Year erscheint, hat Alice Costelloe schon einige Konzerte geplant, wobei die Stopps in London bereits ausverkauft sind. Auch die Titelsingle hat die Musikerin schon mit einer Handvoll Lieder veröffentlicht. So reihen sich die sanften Erzählungen ganz wunderbar aneinander und versprechen schon jetzt ein besonderes Album. Bei großen Acts wie Florence + The Machine und The Last Dinner Party haben wir in den letzten Jahren bereits ein Aufstreben des Barocks erlebt. Doch Alice Costelloe setzt nicht auf eine üppige Ästhetik und großen Pop, sondern bleibt in viel zarteren Gefilden. So können wir darauf hoffen, dass mit dieser Newcomerin die bauchigen Holzflötentöne noch einmal in neuem Gewand erscheinen. Auf dass der Barocktrend auch 2026 nicht endet.