Featured Image
Foto: NASA via Getty Images

Nur Hits: Die Playlist der Artemis-II-Crew ist jetzt online

Die NASA hat die offizielle Wake-up-Playlist der Artemis-II-Mission veröffentlicht und damit einen ungewöhnlichen Einblick in den Alltag der Crew im All gegeben. Die Auswahl reicht von aktuellen Pop-Hits bis hin zu zeitlosen Klassikern und begleitet die Astronauten während ihrer zehntägigen Reise rund um den Mond.

Die Mission startete am 1. April 2026 und markiert einen bedeutenden Moment in der Raumfahrtgeschichte. Erstmals seit über 50 Jahren haben es Menschen wieder versucht, sich auf eine vergleichbare Umlaufbahn um den Mond zu begeben. Diesmal konnten bislang unbekannte Flecken des Mondes erstmals erblickt werden.

Musik zwischen Erde und Mond

Die Playlist steht in einer langen Tradition. Bereits seit Jahrzehnten werden Astronaut:innen im All mit Musik geweckt. „Ihr habt danach gefragt. Hier ist sie. Die offizielle Wake-up-Song-Playlist von Artemis II“, schrieb die NASA auf Instagram. „Jeder Track wurde von der Mond-Crew ausgewählt und setzt eine Tradition fort, die vor mehr als 50 Jahren begann.“

Den Auftakt macht Sleepyhead von Young & Sick, gefolgt von Green Light von John Legend und André 3000. Auch Pink Pony Club von Chappell Roan gehört zu den Songs, die während der Mission zum Einsatz kommen. Weitere Titel stammen unter anderem von Glass Animals sowie der ikonischen Zusammenarbeit von Queen und David Bowie mit Under Pressure. Die Playlist endet unter anderem mit Tracks von CeeLo Green und Mandisa.

Reaktionen aus der Musikszene

Die Veröffentlichung der Playlist stieß auch bei den beteiligten Künstler:innen auf Resonanz. Young & Sick bedankte sich öffentlich für die Auswahl und schrieb auf Instagram: „Vielen, vielen Dank, dass ich an Bord sein darf!! Mein Leben wird nie mehr dasselbe sein.“

Auch Glass Animals reagierten begeistert und erklärten: „Das ist das Coolste, was mir in meinem ganzen Leben je passiert ist.“ Denzel Curry kommentierte die Nachricht auf X mit den Worten: „Bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter, Motherfucker“ und bezeichnete sich selbst als „den ersten Rapper, der im All gespielt wurde.“

Zwischen Technik und Unterhaltung

Neben der symbolischen Bedeutung zeigte sich auch, wie abhängig die musikalische Begleitung von technischen Bedingungen ist. Während eines Livestreams berichtete Missionskommandant Reid Wiseman, dass der Song Pink Pony Club aufgrund eines Signalabbruchs vorzeitig endete. „Wir haben alle gespannt auf den Refrain gewartet“, sagte er. Die Bodenstation versprach, den Song zu einem späteren Zeitpunkt erneut abzuspielen.

Weiterstöbern im The Circle Mag:

Dein daily News-Update im Circle Mag

Bleib stets up-to-date in Sachen Musik und Popkultur mit unseren täglichen News, Reviews und Features. Viel Spaß beim Stöbern!