Olivia Rodrigo holt Stevie Nicks bei eigenem Festival auf die Bühne

Olivia Rodrigo
Foto: kayla Bartkowski/Getty Images

Mit dem Daisy Chain Fields hat Olivia Rodrigo ihr eigenes Festival ins Leben gerufen. Ihr eigener Auftritt bei dem Female-Fronted-Event wurde sogar von Ikone Stevie Nicks begleitet.

Das Daisy Chain Fields Festival ist ein neues Festival, das von Olivia Rodrigo ins Leben gerufen wurde. Das Besondere an dem eintägigen Event im Great Park in Irvine, Kalifornien: Das Line-Up bestand ausschließlich aus Künstlerinnen – als bewusster Gegenpol zu den weiterhin beklagenswert wenigen Künstlerinnen bei den üblichen Festivals.

Olivia Rodrigo selbst war die Headlinerin auf der Dandelion Stage und holte sich für die Premiere dieses besonderen Festivals gleich mehrere Kolleginnen auf die Bühne. Die erste Gastkünstlerin, die mit ihr auftrat, war Sarah McLachlan. Rodrigo erklärte dem Publikum, dass es ohne Lilith Fair – das wegweisende, von Frauen geleitete Tourfestival, das McLachlan 1997 gegründet hatte – „kein Daisy Chain“ gäbe. Sie spielten zwei Songs von McLachlan und widmeten sie Dolly Parton, die Anfang dieser Woche im Alter von 80 Jahren an Krebs verstorben ist.

Später gesellte sich Alanis Morissette zu Rodrigo für ein Duett ihres Hits Ironic aus dem Jahr 1996, bevor dann tatsächlich Stevie Nicks auf die Bühne kam, um die Show mit einer atemberaubenden Version von Fleetwood Macs Klassiker Landslide aus dem Jahr 1975 abzurunden.

Rodrigo präsentierte brandneuen Song

Rodrigo präsentierte außerdem erstmals live ihren neuen Song Serena Joy, einen politisch aufgeladenen Titel, der von The Handmaid’s Tale inspiriert wurde und diese Woche auf Streaming-Plattformen veröffentlicht wurde, nachdem zunächst eine exklusive Auflage von 500 CDs ausschließlich in einem Plattenladen in der Nähe des Festivals verkauft worden war.

Neben Rodrigo standen bei der ersten Ausgabe des Festivals auch Chappell Roan, Doechii, Mitski, Bikini Kill, The Breeders, Garbage, Santigold, Rachel Chinouriri, Die Spitz und weitere Künstlerinnen auf der Bühne. Von wegen, man kann kein Line-Up mit weiblichen Artists füllen.

Und es wird noch besser: Alle teilnehmenden Künstlerinnen verzichteten auf ihre Gagen, während der Reinerlös des Festivals gemeinnützigen Organisationen zugutekommt, die sich für Frauen und Mädchen einsetzen. Daisy Chain Fields bot zudem Bildungsangebote, gemeinschaftliche Kunstprojekte und Installationen zu den Themen Abtreibungs- und Selbstbestimmungsrechte, Gesundheit von Müttern, Prävention häuslicher Gewalt und Gleichstellung der Geschlechter.

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