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Queens Of The Stone Age: Neues Album „Perfecth“ kommt im Oktober
Am 30. Oktober erscheint das neunte Album von Queens Of The Stone Age: Perfecth hat einen imperfekten Titel und zelebriert genau diese nicht existente Perfektion. Hier gibt’s die neue Single Insignificant Other zu hören.
Ragebait ist zwar ein Begriff, der erst in den letzten Jahren groß geworden ist, aber Queens Of The Stone Age beherrschen ihn schon lange. Ein aktuelles Beispiel ihres Spiels mit den Erwartungen der Fans kam vor wenigen Wochen, als die Band in einem Sketch erklärte, ein neues Album komme „ähh, am 30. September… glaube ich“. Das sagte Josh Homme, nur um am Ende des Reels zu erklären, es komme doch nicht dann, sondern „irgendwann“. Nun ist das tatsächliche Datum bekannt, und es ist in der Tat nicht der 30. September, sondern der 30. Oktober.
Imperfektion und das „Insignificant Other“
Perfecth wird das Album heißen und auch wenn diese Schreibweise manchen Rechtschreib-Nerds ein Dorn im Auge sein mag, war genau dieser Fehler die Idee. Perfektion existiere nicht, meint Josh Homme, also dürfe man das Wort ruhig falsch schreiben: „Nichts auf dieser Welt ist perfect, aber alles scheint irgendwie perfecth zu sein. Und dieser Titel ist lustig, wenn man in einer Gruppe ist, aber er ist verdammt nochmal nicht mehr so lustig, wenn man allein ist und merkt, wie unvollkommen alles ist. Das ist der Struggle.“
Nach der überraschend entspannten und akustischen Single Easy Street erscheint nun der zweite Song von Perfecth: Insignificant Other. Dieser hat zwar einen für Queens Of The Stone Age typischeren Groove, ist als Single dennoch der längste Track der Platte. Der Titel zeigt schon eines der Themen der Platte: Wie sich eine mal wichtige Person plötzlich in eine Figur entwickeln kann, die einem nichts mehr bedeutet. Diese verschiedenen Formen der Liebe erforscht die Band auf dem Album.
Songs von verschiedenen Orten und Lebensphasen
Queens Of The Stone Age haben es schon oft gemeistert, die kaputten, auch traumatisierenden Dinge im Leben zu nehmen und in etwas Neues zu formen. Das passt also gut zum Zelebrieren der Imperfektion, das sie für Perfecth anstrebten. Die Produktion, die dieses Mal von Josh Homme und Michael Shuman, also zwei Bandmitgliedern selbst betreut wurde, sollte Fehler bewusst drinlassen.
Nicht alle Songs mussten klingen, als kämen sie aus einem Guss, sondern aus vielen verschiedenen Stellen im Leben. Schließlich entstanden sie auch in unterschiedlichen Städten und Studios. „Es versucht, all diese Emotionen miteinander zu verknüpfen“, erklärt Homme. „Gefühle rund um Liebe, Lust, Torheit und jene Art von Weisheit, die einem all das als Geschenk mitgibt.“