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Kiefer Sutherland macht als Musiker keinen Hehl aus einer unangenehmen Wahrheit: Der Schauspieler und Singer-Songwriter hat die US-Etappe seiner Love Will Bring You Home Tour abgesagt – und begründet das ungewohnt offen.
Kiefer Sutherland gibt Statement ab
Am 15. Mai schrieb er auf Instagram: „Mit großer Enttäuschung muss ich die US-Etappe meiner Tour wegen sehr schlechter Ticketverkäufe absagen. Ich halte es nicht für fair gegenüber den Menschen, die Tickets gekauft haben, oder den Venues, vor halbvollen Häusern zu spielen. Ich freue mich darauf, die Vereinigten Staaten zu einem geeigneteren Zeitpunkt wieder zu bereisen. Ich hoffe, Sie verstehen das.“
Die abgesagten Termine hätten im Juni und Juli stattfinden sollen – Kiefer Sutherlands erste US-Tour seit sieben Jahren. Bereits seit Wochen tourte der 59-Jährige durch Europa, zuletzt spielte er am 12. Mai in der Union Chapel in London. Wenige Stunden nach seiner Absage postete Kiefer Sutherland ein Video aus Schottland, wo er am Folgetag auftreten sollte.
Kiefer Sutherland: In bester Gesellschaft
Die Tour diente der Promotion seines vierten Studioalbums Grey, das am 29. Mai via Maple Creek Records erscheint. Die Songs entstanden laut Sutherland zwischen 2024 und 2026 und seien persönlicher als alles, was er zuvor veröffentlicht habe: „Diese Songs markieren ein Wachstum für mich persönlich – ich schrieb weniger über Beobachtungen und mehr über persönliche Gefühle, die ich in meinem eigenen Leben durcharbeite."
Sutherland reiht sich in eine wachsende Liste ein. In den vergangenen Wochen sagten auch die Pussycat Dolls – als einzige mit expliziter Begründung – ihre US-Reunion-Tour wegen schlechter Ticketverkäufe ab. Post Malone und Jelly Roll schoben ein Drittel ihrer gemeinsamen Stadion-Tour offiziell wegen eines nicht fertigen Albums auf; die Venues waren zu diesem Zeitpunkt zu drei Vierteln leer. Meghan Trainor und Zayn Malik gaben als Grund Familienzeit beziehungsweise gesundheitliche Probleme an – Fans und Branchenbeobachter:innen verwiesen in beiden Fällen auf Ticketmaps mit auffällig vielen unverkauften Plätzen. Das Phänomen hat in der Branche bereits einen Namen: „Blue Dot Fever" – benannt nach den blauen Punkten für unverkaufte Tickets auf Plattformen wie Ticketmaster.