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Ray King ist tot. Der englische Sänger starb im Alter von 87 Jahren. Er gilt als Ska-Pionier und prägende Figur der 2-Tone-Szene.
Mit dem Tod des Soulsängers Ray King nimmt ein einflussreicher Künstler der Ska- und 2-Tone-Bewegung Abschied von dieser Welt. Er starb im Alter von 87 Jahren und galt als prägender Wegbereiter der Ska-Euphorie in Großbritannien. Der Künstler wurde als Vibert Cornwall geboren und spielte seit seinem Durchbruch in den Siebzigern eine entscheidende Rolle in der Musikszene von Coventry bei Birmingham. Die Nachricht von seinem Tod wurde am Wochenende bestätigt.
King, der in den Sechzigern aus der ehemaligen britischen Kolonie St. Vincent zugewandert war, half im Laufe der Jahre bei der Gründung mehrerer Bands und hatte Bandkollegen, die später Teil von ikonischen Gruppen wie The Specials und The Selecter wurden. Seine erste eigene Band war die Ray King Soul Band, die irgendwann einen sechsmonatigen Festvertrag im Londoner Playboy Club bekam, wo große Namen wie Jimi Hendrix und Paul McCartney gelegentlich bei ihren Auftritten mitgewirkt haben sollen.
Ray King war von Elvis Presley inspiriert
Inspiriert von Künstlern wie Nat King Cole, Elvis Presley, Sam Cooke und anderen trug King maßgeblich zur Entstehung der Ska- und 2-Tone-Bewegung bei und wurde im Jahr 2019 von Lynval Golding von The Specials als „eine großartige musikalische Grundlage für uns alle“ und „der Typ, von dem wir lernen“ bezeichnet.
Seit Bekanntwerden des Todes des Künstlers haben sich zahlreiche Musiker:innen und Wegbegleiter:innen zu Wort egemeldet. Der Gründer des Coventry Music Museum Pete Chambers schrieb etwa: „Ray King hat uns verlassen – ein musikalischer Schöpfer, der in Coventry und darüber hinaus geboren wurde. Sein Einfluss auf die 2-Tone-Szene ist immens. Er war ein Gentleman, ein musikalisches Genie, und sein Tod wird eine riesige Lücke in der Musikszene von Coventry hinterlassen.“