Versöhnte Gallagher-Brüder erscheinen bei der Premiere des Oasis-Films

Noel und Liam Gallagher von Oasis Hand in Hand
Foto: Laurent Hou / Hans Lucas / AFP via Getty Images

Noel und Liam Gallagher von Oasis sind zum ersten Mal seit 2009 gemeinsam in der Öffentlichkeit aufgetreten. Bei der Premiere der Doku Don’t Look Back In Anger posierten die Brüder Hand in Hand. Im Film sprachen sie darüber, wie die Musik sie wieder vereint habe.

Emotionale Film-Premiere

Acht Minuten Standing Ovations bekam er am Samstag: der Oasis-Film Don’t Look Back In Anger. Während er erst diesen Mittwoch in die Kinos kommt, feierte er gestern schon beim Venice Film Festival seine Premiere. Und besonders bemerkenswert: Noel und Liam Gallagher waren beide vor Ort und zeigten sich friedlich und versöhnt.

Es war ihr erstes gemeinsames öffentliches Auftreten – abseits der Bühne – seit 2009, dem Jahr, in dem Oasis sich trennten. In Venedig zeigte sich die Stimmung zwischen den Gallagher-Brüdern nun wesentlich entspannter als früher. Bei Fotos posierten sie Hand in Hand und während der Standing Ovations hoben sie gemeinsam die Arme. In einem Video dieses Moments sieht man, wie Noel Gallagher allem Anschein nach Tränen wegwischen muss.

Noel Gallagher: „Die Musik hat uns zusammengebracht“

Obwohl die beiden der Pressekonferenz im Anschluss nicht mehr beiwohnten, beantworteten schon die Szenen im Film einige Fragen zu ihrer aktuellen Beziehung zueinander. Wie Daily Mail berichtet, sagte Noel Gallagher an einer Stelle in der Doku: „All die Kleinigkeiten, die uns früher aneinander gestört haben, sind verschwunden. Wir begegnen uns jetzt auf Augenhöhe. Wir verstehen uns jetzt gut und schreiben uns Nachrichten wie ganz normale Leute. Die Musik hat uns zusammengebracht.“

Seinen Bruder Liam beschrieb Noel nun mit „einem Wort, das ich nie für meinen Bruder in Betracht gezogen hätte: entzückend.“ Während solcher Momente, in denen die Oasis-Brüder über ihre Versöhnung sprachen, jubelte das Publikum beim Venice Film Festival, berichtet Hollywood Reporter.

„Don’t Look Back In Anger“ ist die Oasis-Doku schlechthin

Der Film Don’t Look Back In Anger beleuchtet Oasis‘ Wiedervereinigung durch die große Reunion-Tour 2025. In Interviews, Konzertaufnahmen und Proben zeigt es, wie sich die Bandmitglieder, insbesondere die zerstrittenen Gallagher-Brüder, nach fünfzehn Jahren wieder zusammenreißen mussten und dabei eine weltweite Sensation auslösten. Regie führten Dylan Southern und Will Lovelace, welche gemeinsam schon an Dokus über LCD Soundsystem, The Strokes und Blur gearbeitet haben. Als Produzent arbeitete Steven Knight, der für Peaky Blinders bekannt ist.

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