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Zak Starkey nach Rauswurf wieder bei The Who im Spiel
Zak Starkey und The Who – was nach einer Geschichte mit Ende aussah, entwickelt sich zur Neverending Story. Ein Jahr nach seinem Rauswurf (nein! doch! nein! doch! oh!) scheint der Sohn von Beatle Ringo Starr wieder in der Band zu sein.
Zak Starkey: Roger Daltrey verrät Details
Woher wir das wissen? Na, von The-Who-Frontmann Roger Daltrey. Der hat am 26. August bei einem Soloauftritt im Encore Theater in Las Vegas erzählt, dass The Who zuletzt wieder mit Zak Starkey geprobt haben. Anlass sei ein möglicher Europa-Teil der Abschiedstournee The Song Is Over. Es habe großartig geklungen, zitierte ihn das Las Vegas Review-Journal.
Starkey bestätigte das tags darauf selbst: „Nice one Rog. Lookin forward to tearin it up with The Who again“, schrieb er und ergänzte, so hart habe man noch nie geprobt, normalerweise trinke man Tee und rede darüber, wann man nach Hause gehe. Vertreter beider Seiten bestätigten dem Branchenblatt Variety, dass die Äußerungen echt sind.
Zak Starkey: Noch keine offizielle Bestätigung
Offiziell bestätigt ist bislang lediglich die gemeinsame Probe. Weder The Who noch Zak Starkey haben eine dauerhafte Rückkehr angekündigt, auch mögliche Europa-Termine stehen noch nicht fest. Daltrey sprach lediglich davon, dass ein europäischer Tourabschnitt denkbar sei. Auffällig ist vor allem der veränderte Ton zwischen den Beteiligten: Noch im vergangenen Jahr hatte Starkey die Band in einem Interview als völlig verrückt bezeichnet, woraufhin Daltrey ihm Rufschädigung vorwarf. Inzwischen geben sich beide Seiten deutlich versöhnlicher.
Der Rauswurf von Zak Starkey bei The Who war offenbar deutlich chaotischer verlaufen, als es die offizielle Darstellung vermuten ließ. Nachdem der langjährige Schlagzeuger im April 2025 zunächst entlassen, kurzzeitig wieder zurückgeholt und wenige Tage später endgültig verabschiedet worden war, zeigte sich selbst Pete Townshend ratlos. Er habe bei dem umstrittenen Auftritt in der Royal Albert Hall nichts erkennen können, was Starkey eindeutig anzulasten gewesen sei, und vermutete eher Probleme mit dem Bühnensound. Zugleich deutete Townshend an, dass Roger Daltrey sich bei dem Konzert selbst verzählt habe. Die offiziell als „gemeinsame Entscheidung“ bezeichnete Trennung relativierte er später deutlich und erklärte, sie sei „irgendwie aus dem Ruder gelaufen“. Persönlich bedauere er Starkeýs Abschied sehr und wisse bis heute nicht genau, was eigentlich passiert sei.