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Hitproduzent Dahi wird mit „Black Boy (Alternative)“ zum Solo-Künstler
Als Produzent für SZA oder Kendrick Lamar hat Dahi sich einen Namen gemacht, heute veröffentlicht er sein erstes eigenes Album: Black Boy (Alternative). Die Gästeliste ist fett, den Stil bezeichnet Dahi selbst als „black Radiohead“.
Vielen wird der Name Dahi erstmal kein Begriff sein, aber wahrscheinlich haben seine Musik schon mal gehört. Er veröffentlicht auch erst heute sein Debütalbum, aber das ist bei Weitem nicht sein erstes Werk. Verwirrt? Ganz einfach erklärt: Dahi ist bislang vor allem als Produzent für viele Künstler:innen aktiv gewesen, tatsächlich als einer der gefragtesten Produzent:innen der letzten Jahre. Für Kendrick Lamar, SZA, Drake oder Mac Miller war er etwa tätig und hat schon einen Grammy gewonnen. Erst jetzt fasst er sich ein Herz und tritt unter seinem eigenen Projekt auf.
Von Kendrick-Produktion zu Kendrick-Feature
Als „black Radiohead“ bezeichnet Dahi seine Solo-Musik – interessante Beschreibung. Aber das trifft es ganz gut, auch wenn Dahi hier noch einige weitere Stile verbindet. In der Vergangenheit hat er vor allem im R&B und Hip-Hop produziert, jetzt treffen zu diesen Einflüssen auch Soul, Indie-Rock und Afrobeat. Den Radiohead-Einfluss kann man am besten in den Gitarren- und Bassriffs feststellen.
Dahi ist auf seinem Debütalbum nicht allein. Gastauftritte gibt es von Stars wie Kendrick Lamar oder Childish Gambino. R&B-Stimmen wie Foushée treffen auf Art-Pop-Künstler:innen wie Moses Sumney oder Rap-MCs wie Vince Staples. Dahi steht dazwischen als Kurator der Persönlichkeiten, mit denen er sein Konzept umsetzen will.
Ein Bruch damit, „wie schwarze Musik klingen soll“
Auf dem Album Black Boy (Alternative) erforscht er nämlich vor allem das Konzept schwarzer Identität und Kreativität. „Bei Black Boy (Alternative) geht es im Grunde darum, mir selbst die Freiheit zu geben, ganz ich selbst zu sein“, sagt Dahi im Pressestatement. „Es gibt so viele Vorstellungen davon, wie schwarze Musik klingen oder wie ein schwarzer Mann sein sollte. Mit diesem Album löse ich mich von diesen Erwartungen und vereine alles, was ich liebe, an einem Ort.“