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Jack White hat sich gegen Kritik gewehrt, die ihn wegen der „Satanic Imagery“ seines neuen Support Acts erreicht hat. Anlass ist ein Angebot des Musikers an das Duo Twin Temple, das bei Charley Crockett aus dem Vorprogramm geflogen war.
Jack White holt Twin Temple auf die Bühne
Twin Temple, das Ehepaar Alexandra James und Zachary James, spielt satanisch grundierten Doo-Wop im Sound der frühen Sechziger. Crockett strich das Duo von seinen Terminen und begründete das gegenüber dem Rolling Stone so: „Ich dachte, sie wären wie Black Sabbath, aber das sind sie nicht. Nicht heute, Satan.“
Jack White reagierte prompt und bot Twin Temple den Eröffnungsslot seiner Show am 29. September im Hollywood Palladium in Los Angeles an. Sein Wortspiel bezog sich auf das White-Stripes-Album Get Behind Me Satan von 2005: „Tritt vor mich, Satan!“ Das Duo nahm an.
Jack White über Angst und Geschäftemacherei
Auf Social Media fragte ein Nutzer, wie White als „praktizierender Katholik“ eine Band mit satanischer Bildsprache unterstützen könne. Die Antwort von Jack White fiel deutlich aus: „Ich habe nie behauptet, ein praktizierender Katholik oder Christ zu sein, das hast du angenommen.“ Und weiter: „Ich habe keine Angst vor Satan oder irgendeiner Bullshit-Bildsprache, die sich Menschen ausgedacht haben, um in Angst zu leben.“ White ergänzte: „Verbinde dich mit Gott zu deinen eigenen Bedingungen und finde deinen eigenen Weg – nicht irgendeinen Weg, den sich jemand ausgedacht hat, um dir Angst zu machen und mit dir Geld zu verdienen.“ (Übersetzungen aus dem Englischen)
Jack White wuchs katholisch in Detroit auf, beide Eltern arbeiteten für die Erzdiözese, als Kind traf er Papst Johannes Paul II. Kurz vor dem Priesterseminar entschied er sich anders. Crockett kommentierte die Debatte knapp: „FUCK TRUMP FUCK EPSTEIN BUT HAIL SATAN? NOT ME JACK.“