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Foto: Johnny Nunez/WireImage

Commodores-Bassist Ronald La Pread ist tot: Er wurde 75 Jahre alt

Ronald LaPread ist tot. Er war der ehemalige Bassist und ein Gründungsmitglied der Commodores. LaPread starb mit 75 Jahren in seiner Heimat Auckland in Neuseeland.

Die Botschaft von Ronald LaPreads Tod verbreitete seine Tochter Soraya LaPread gestern auf ihren sozialen Kanälen. In ihrer Instagram-Story postet sie seitdem Fotos ihres Vaters, teilt Erinnerungen anderer Freund:innen und schreibt selbst: „Wir waren das beste Tochter-Papa-Duo. Wenn ihr mich kennt, kennt ihr meinen Vater. Ich bin am Boden zerstört. Ein Teil von mir hat diese Welt verlassen.“

Die Todesursache wurde bisher nicht offiziell verkündet; der NZ Herald schreibt aber: „Wie es der Herald versteht, starb er nach einem plötzlichen medizinischen Zwischenfall.“ Ronald LaPread wurde 75 Jahre alt und starb in Auckland, Neuseeland, wo er seit 40 Jahren gelebt hatte.

Commodores: schneller Erfolg bei Motown

Ronald LaPread spielte von der Gründung 1970 bis 1986 bei den Commodores. Damals lebte LaPread noch nicht in Neuseeland, sondern Alabama, wo er an der Uni auf seine Bandkollegen Lionel Richie und co. traf. Während ihrer Zeit am Tuskegee Institute entstanden die Commodores, damals noch The Mystics genannt. Schon bald wurde die Funk-Band bei Motown unter Vertrag genommen und wurde mit Hits wie Easy und Brick House erfolgreich – alle geprägt durch LaPreads Bassspiel.

1986, im selben Jahr von LaPreads Ausstieg, erhielten die Commodores einen Grammy für ihren Song Nightshift als „Beste R&B-Performance eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang“. Sie waren in ihrer gesamten Zeit mit LaPread für acht weitere Grammys nominiert worden. Danach zog LaPread nach Auckland, um mit seiner neuseeländischen Frau zusammenzuwohnen. Hie und da wurde er aber immer wieder von Lionel Richie und den Commodores als Gast auf die Bühne eingeladen.

Commodores sagen Donald Trumps „Freedom 250“-Konzert ab

Die Commodores waren erst kürzlich wieder in den Nachrichten: wegen der Absage eines großen Gigs. Sie waren als einer der Acts für Freedom 250 angekündigt worden, der großen 250. Geburtstagsfeier der USA. Etliche Acts sagen aktuell ab, weswegen Donald Trump schon angeboten hat, selbst aufzutreten. Die Commodores schrieben: „Unsere Musik war immer unsere Stimme, und wir wollen uns öffentlich keiner einzelnen Partei anschließen. Uns geht es um das Wohlergehen aller Amerikaner:innen.“

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